Ganz im Zeichen der Neuwahl des Kirchengemeinderats stand die diesjährige Gemeindeversammlung der Markuskirche in Jestetten. Dabei nutzten die Kandidaten die Gelegenheit, sich vorzustellen und Fragen der Gemeindeglieder zu beantworten. Die Wahl findet als Briefwahl statt, die Auszählung erfolgt am ersten Advent (1. Dezember).

Acht Kandidaten stehen zu Wahl

In diesem Jahr wird es wieder eine echte Wahl geben, da insgesamt acht Personen für das Gremium kandidieren, aber nur sieben Sitze vergeben werden.

Es kandidieren (in alphabetischer Reihenfolge): Ralf Göhrig (52, Forstbeamter), Reinhard Gutt (44, Werkzeugmacher), Roland Körner (53, Regisseur), Michael Menge (55, Rentner), Kourosh Moradi (44, Angestellter), Petra Oellerking-Mumme (54, PTA), Barbara Rapp (59, Altenpflegerin) und Stephanie Signer (47, Schauspielerin).

Anlässlich der Gemeindeversammlung werden die Gemeindeglieder über die Entwicklung des Gemeindelebens im abgelaufenen Jahr und die weiteren Aussichten informiert. Formal geschieht dies durch den Rechenschaftsbericht des Kirchengemeinderats.

Pfarrerin Sibylle Krause wies dabei auf die laufende Visitation durch den Kirchenbezirk hin, die Anfang Dezember mit mehreren Veranstaltungen abgeschlossen wird. Hierbei vereinbaren das Dekanat und die Kirchengemeinde diverse Ziele, die in den kommenden Jahre zu realisieren sind, um die Gemeinde weiter zu entwickeln.

Ende des „Grünen Gockels“

Ellen Falk-Reinicke informierte über das Ende des Grünen Gockels in Jestetten. Zehn Jahre lang entwickelte ein Team der Gemeinde verschiedene Projekte, um das Gemeindeleben nach ökologischen Gesichtspunkten auszurichten und die kirchliche Infrastruktur entsprechend zu gestalten. „Leider ist unsere Gemeinde mit nur zwei Gebäuden zu klein, um zukünftig neue Projekte ins Leben rufen zu können“, sagte die stellvertretende Vorsitzende des Kirchengemeinderats, versicherte jedoch, dass die errichten Ziele dennoch beibehalten werden.

Ein wichtiges Anliegen der Markusgemeinde ist auch weiterhin den Kontakt zur Partnergemeinde im Norden von Brandenburg, im Dranser Land, aufrecht zu halten und weiter zu entwickeln. Manfred Meyer, Vorsitzender der Gemeindeversammlung, wies noch auf ein paar wichtige Termine hin, bevor er, rechtzeitig zum Mittagstisch, die Versammlung schloss.