Mehr als 500 Unterschriften hatte Andrea Schmid von verärgerten Bürgern gesammelt und übergab diese an Bürgermeisterin Ira Sattler.

Die Jestetter Bevölkerung ist noch immer aufgebracht über die Zustände bei den Discountern Kik und Tedi in der Dorfmitte. Der dortige Parkplatz und die Grünanlagen gleichen nach wie vor einer Mülldeponie. Bereits seit Monaten ist dieser Zustand den Jestettern ein Dorn im Auge und bereits mehrfach hatte sich sogar der Gemeinderat mit diesen Zuständen auseinandersetzen müssen.

Nach starkem öffentlichen Druck hatten sich die Zustände im Frühjahr zunächst etwas verbessert, doch behoben wurden sie nicht. Zwar kümmert sich nun drei Mal pro Woche ein Reinigungsteam um den Müll, doch mit der abgelieferten Qualität sind die Jestetter Bürger alles andere als zufrieden.

Immer noch ist der Müll bei Kik und Tedi ein Ärgernis.
Immer noch ist der Müll bei Kik und Tedi ein Ärgernis. | Bild: Ralf Göhrig

"Nur den Müll mit einem Laubbläser unter Büsche oder zum Nachbargrundstück zu befördern, kann nicht die Lösung sein", sagte Andrea Schmid im Gespräch mit der Bürgermeisterin. Diese sagte ihre Unterstützung zu. "Ich unternehme alles, was in meiner Macht steht", versicherte Ira Sattler.

Gleichzeitig verwies sie auf die Eigentumsverhältnisse und beklagte den Umstand, dass die Vermüllung des eigenen Grundstückes nicht verboten sei, was die Hürden für juristische Einflussmöglichkeiten der Gemeinde sehr hoch legt. Dennoch ist es auch der Bürgermeisterin ein großes Anliegen, dieses Problem zu lösen, schließlich liegt dieser Discounter in der Ortsmitte und die Müllberge konterkarieren alle Bemühungen der Innenortsanierung hinsichtlich des Ortsbildes.