Hanna Weiberle hat viele Jahre im Norden von Kamerun unter benachteiligten Bevölkerungsgruppen gearbeitet. Dabei hat sie sich für die Missionsorganisation Sahel Life und in Zusammenarbeit mit dem dortigen evangelischen Gemeindebund in der medizinischen Arbeit eingesetzt. Am Donnerstag, 29. August, um 19.30 Uhr wird Hanna Weiberle im Saal der evangelischen Markusgemeinde in Jestetten aus ihren Erfahrungen berichten.

Das könnte Sie auch interessieren

Sie hat Gesundheitszentren geleitet und neue mit aufgebaut, Personal ausgebildet, Aids-Betroffene beraten und Kontakte zu Menschen in verschiedenen Situationen gepflegt. Wegen des Terrors von Boko Haram mussten 2014 alle Ausländer das Gebiet verlassen. Seither sind nur noch kurze Aufenthalte möglich. Doch unter afrikanischer Leitung geht die Arbeit weiter.

Das könnte Sie auch interessieren

Hanna Weiberle unterstützt diese Arbeit durch kürzere Einsätze in Kamerun von Deutschland aus. Zuletzt hat sie am Aufbau einer Klinik für Umsiedler und Flüchtlinge in Kamerun mitgewirkt. In Deutschland ist sie ebenfalls unter Geflüchteten tätig und begleitet Migranten aus Afrika, die versuchen, in Europa zurechtzukommen. So beschäftigt sie sich mit Fragen wie: „Wieso kommen so viele Afrikaner nach Europa? Was können wir tun, damit sie in Afrika bleiben und dort eine Perspektive finden? Wie können wir kulturangepasst Antworten geben auf die Fragen von Muslimen betreffs unseres Glaubens?“