Anika Papok hat als Jahrgangsbeste die Realschule Jestetten mit der Note 1,2 abgeschlossen. Sie durfte, neben weiteren Preisträgerinnen, dafür aus den Händen von Schulleiter Peter Haußmann und Bürgermeisterin Ira Sattler den Schulpreis für die beste Gesamtleistung wie auch ein Geschenk der Gemeinde entgegen nehmen.

Die Schulbeste Anika Papok aus Lottstetten, mit Schulleiter Peter Haußmann.
Die Schulbeste Anika Papok aus Lottstetten, mit Schulleiter Peter Haußmann. | Bild: Realschule

Auch die übrigen der insgesamt 67 Absolventen der mittleren Reife durften sich freuen, hatten sie doch mit großteils hervorragenden Leistungen für einen Gesamt-Notendurchschnitt von 2,3 gesorgt. In der vollbesetzten Gemeindehalle durften sie die Zeugnisse aus den Händen der Klassenlehrkräfte Michael Knab (10a), Natalie Wieland (10b) und Patrick Siebler (10c) entgegen nahmen.

Die 16 Preisträger der Realschule (von links): Johanna Altenburger, Linelle Matthies, Selina Lass, Saskia Oppe, Vanessa Kähler, Madita Huber, Schulbeste Anika Papok, Esther Rühmann, Nelly Franz, Stefania Reinbold, Evelin Walter, Philip Hauser, Leon Simmet, und Marek Bleise.
Die 16 Preisträger der Realschule (von links): Johanna Altenburger, Linelle Matthies, Selina Lass, Saskia Oppe, Vanessa Kähler, Madita Huber, Schulbeste Anika Papok, Esther Rühmann, Nelly Franz, Stefania Reinbold, Evelin Walter, Philip Hauser, Leon Simmet, und Marek Bleise. | Bild: Realschule

Als Ehrengäste anwesend waren alle Bürgermeister der Gemeinden, aus denen die Schüler in die Realschule Jestetten kommen: Marion Frei aus Dettighofen, Jürgen Link aus Lottstetten und Ozan Topcuogullari aus Klettgau. Schulleiter Peter Haußmann verglich die Schulzeit der RS-Absolventen mit dem Theaterstück „Schwabenkinder“, welches von der Theater-AG im April erfolgreich aufgeführt worden war.

Das könnte Sie auch interessieren

Die Schulzeit gleiche der mühsamen Überquerung der Alpen, bei der steile und steinige Wege gegangen werden mussten, um das gesteckte Ziel zu erreichen. Dieses Ziel, die mittlere Reife, sei nur dank der Steigeisen möglich gewesen, die die Lehrkräfte ihren Schülern an die Füße gebunden und sie geleitet hätten. „Als Proviant sind ihnen Wissen und vielfältige Erfahrungen mitgegeben worden. Wichtige Weggefährten waren die Mitschüler, denn im Alleingang kann man ein solches Ziel nur schwerlich erreichen.“ Die Eltern hätten ihren Kindern stets wieder aufgeholfen, wenn sie einmal gestolpert waren.

Lob für hervorragende Leistungen

Bürgermeisterin Ira Sattler zeigte an einem Zeugniseintrag von Winston Churchill anschaulich auf, dass auch vermeintlich „schwierige“ Charaktere im Leben großen Erfolg haben können. Sie gratulierte, auch im Namen ihrer Bürgermeister-Kollegen, herzlich zu den hervorragenden Leistungen der Realschüler und dankte den Lehrkräften für deren pädagogische Arbeit.

Anekdoten über Schulzeit

Lea Färber und Nora Büche, die beiden Schülersprecherinnen, zeichneten im Anschluss charmant und mit lustigen Anekdoten ihre Schulzeit nach und freuten sich, Teil der großen Schulgemeinschaft gewesen zu sein. Die Abschlussfeier wurde von der begeisternd aufspielenden Schulband (Leitung: Sebastian Faller), sowie den beiden Zehntklässlerinnen Nina Hitz und Nelly Franz mit bezauberndem Gesang umrahmt.

Sechs Preise für besonderes Engagement

Nach der Pause freuten sich die beiden Vorsitzenden des Fördervereins, Urs Rüger und Vincent Ziegler, gleich sechs „Preise für besonderes Engagement“ verleihen zu können. Diese gingen an Chiara Azzato, Lea Färber, Nelly Franz, Nora Büche, Stefania Reinbold und Jannik Hosp. Nachdem die Elternbeiratsvorsitzende, Claudia Schlosser, den Elternvertretern der drei zehnten Klassen herzlich für deren engagierten Einsatz gedankt hatte, sprachen die Abschluss-Schülerschüler das Schlusswort. Humorvoll und mit launigen Worten brachten sie ihren Dank an ihre Lehrkräfte zum Ausdruck, bevor der Abend mit einem weiteren Auftritt der Schulband und zwei musikalischen Beiträgen der Klassen 10 unter der Leitung von Michael Knab schloss.