Im Haushaltsplan der Gemeinde Jestetten sind für die Jahre 2019 und 2020 insgesamt 1,55 Millionen Euro für die Sanierung des Realschulgebäudes vorgesehen. Nach heutigem Stand geht der Gemeinderat davon aus, dass diese Kosten unter Berücksichtigung weiterer Bau- und Nebenkosten nicht überschritten werden. In der jüngsten Sitzung vergab der Gemeinderat zahlreiche Baumaßnahmen, die in den Sommerferien 2019 umgesetzt werden sollen. Die Metallbau- und Verglasungsarbeiten wurden an die Firma Gebr. Konzept aus Radolfzell mit einer Angebotssumme in Höhe von 182 000 Euro vergeben. Tischlerarbeiten im Bereich der Fensterverkleidungen werden von der Firma Homlicher, Lottstetten ausgeführt; das Angebot liegt bei 88 200 Euro.

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Die Firma Fritz Fechtig aus Ühlingen-Riedern wird für 13 200 Euro die Sonnenschutzarbeiten ausführen. 24 300 Euro verlangt die Firma Brockmann DecoDomus aus Lauchringen für die Bodenbelagsarbeiten und die Firma Christian Takacs aus Singen übernimmt die Maler- und Lackierarbeiten für 19 900 Euro. Die beiden Jestetter Fachfirmen, Hauser und Elektro Abend wurden mit den Sanitär/Heizungs- beziehungsweise Elektroarbeiten beauftragt, für jeweils 79 600 und 70 400 Euro. Schließlich vergab der Gemeinderat die Tischlerarbeiten im Bereich Schänke und Wandverkleidung an die Firma Grießer Innenausbau aus Geißlingen für eine Summe von 19 700 Euro. Damit lagen die Gebote allesamt unter den kalkulierten Kosten, teilweise sogar sehr deutlich. Beispielsweise lagen die Sonnenschutzarbeiten 40 Prozent und die Elektroarbeiten 28 Prozent unter der Kostenberechnung.