Jestetten Foyer der Jestetter Gemeindehalle wird für 450 000 Euro saniert

Ein größeres Vordach und ein weiterer Eingang sind geplant. Die Empore wird während der Arbeiten als Ausweichmöglichkeit für den Mittagstisch der Ganztagsschule genutzt.

Die Sanierung der Gemeindehalle geht in die nächste Runde. Für geschätzte 450 000 Euro soll das Foyer erneuert und ein zweiter Rettungsweg für die Empore installiert werden. Außerdem ist ein energetischer Schutz vorgesehen.

Architekt Jürgen Osswald erläuterte dem Gemeinderat die Pläne für den Umbau, der ursprünglich schon in diesem Jahr hätte erfolgen sollen. Allerdings waren hierfür keine Handwerker zur Verfügung gestanden, wie Bürgermeisterin Ira Sattler erklärte.

Der zweite Rettungsweg für die Empore soll über das Dach erfolgen. Auf der Nordseite kann dieses über eine Tür erreicht werden. Der Abgang wird über eine neue Treppe, die jedoch von außen nicht einsehbar ist, erfolgen. Das eigentliche Foyer muss, seinem Alter und Zustand entsprechend, eine zeitgemäße Gestaltung erhalten. Hierzu ist vorgesehen, die Glasbausteinwand zu entfernen und durch einen Eingang zu ersetzen. Dieser soll im Notfall auch als Notausgang dienen, da die sich in der Halle befindlichen Personen geradeaus die Halle verlassen können.

Der aktuelle Eingang soll erhalten bleiben, erhält jedoch ein großzügiges Vordach. Die Garderobe wird versetzt werden und ist zukünftig nicht mehr bewacht. Jürgen Osswald zeigte auch noch Vorschläge zur Innengestaltung, doch die Beratungen hierüber werden erst in einer späteren Sitzung erfolgen.

Da die neue Mensa noch nicht gebaut ist, die Speisen in der Ganztagesschule jedoch im Foyer der Halle ausgegeben werden, muss für die Umbauzeit eine Lösung gefunden werden. „Die Hallennutzung ist für die Bauzeit nicht eingeschränkt“, stellte die Bürgermeisterin fest, „allerdings ist das Foyer für circa acht Wochen nicht nutzbar, was selbstverständlich auch für die Toiletten im dortigen Bereich gilt.“ Als Ausweichmöglichkeiten für den Mittagstisch wurden die Gymnastikhalle oder die Bühne der Gemeindehalle vorgeschlagen, jedoch schnell wieder verworfen. Viel geeigneter sei die Empore der Halle, da hier bis zu 80 Personen an Tischen sitzen können und niemand beeinträchtigt würde. „Der Gymnastikraum ist gerade wieder für die Vereine frei geworden und auf der Bühne probt der Musikverein“, gab Ira Sattler zu bedenken. Ihrer Meinung, dass die Empore sich am Besten als vorübergehender Speisesaal eignet, stimmten alle Gemeinderäte zu. Die Baumaßnahmen sind für die Zeit nach der Fasnacht im kommenden Jahr vorgesehen.

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