Jestetten Finanzplan des Gemeindeverwaltungsverbandes steht

Der Gemeindeverwaltungsverband Dettighofen, Jestetten und Lottstetten beschloss bei seiner jüngsten Sitzung die Jahresrechnungen und Haushalte für 2017/18.

Der Gemeindeverwaltungsverband hat seinen Sitz in Jestetten und besteht aus den drei Gemeinden Dettighofen, Jestetten und Lottstetten. Insgesamt lebten dort am 30. Juni 2016 8641 Einwohner. Die Gemarkungsflächen betragen 4839 Hektar. Hauptaufgabe ist die Erstellung der Flächennutzungspläne in den drei Gemeinden.

In dieser Woche ist der Gemeindeverwaltungsverband zu seiner regulären, jährlichen Sitzung zusammen gekommen, um die Jahresrechnungen zu beschließen. Der Vollzug wies für das Jahr 2016 einen Überschuss in Höhe von 452,08 Euro aus. Anschließend beschlossen die Gemeindevertreter den Haushalt der Jahre 2017 und 2018. Sitzungsleiterin Ira Sattler erklärte, dass aufgrund des geringen Haushaltsumfangs beide Pläne zusammen beschlossen werden sollten. Die Verbandsumlage wurde für beide Jahre auf 4300 Euro festgesetzt. Nachdem der Rathausanbau im Jahre 2013 an die Gemeinde Jestetten verkauft wurde, fallen keine Mieteinnahmen mehr an. Ira Sattler informierte die Versammlung über die Einführung des neuen kommunalen Haushalts- und Rechnungswesens und die Festlegung der neuen Finanzsoftware.

Außerdem wurde die Befreiung der Inventarisierung der beweglichen Vermögensgegenstände bis 1000 Euro (geringwertige Wirtschaftsgüter) beschlossen. Die Dettighofer Bürgermeisterin Marion Frei regte an, diesen Wert dem steuerlichen Höchstwert von 800 Euro anzupassen, was jedoch nach kurzer Diskussion abgelehnt wurde. Heiko Weißenberger, Kämmerer der Gemeinde Jestetten verwies auf die Empfehlung der Kontrollinstanzen, diesen Wert anzusetzen.

Schließlich informierte Bürgermeister Jürgen Link aus Lottstetten die Versammlung über den Antrag eines Bürgers an den Gemeindeverwaltungsverband, die weitere Empfangbarkeit der österreichischen und schweizerischen Fernsehsender zu ermöglichen. Durch digitale Umstellungen sei dies nicht mehr möglich. Nach kurzer Recherche stellte Ira Sattler fest, dass es aus senderechtlichen Gründen nicht möglich sei, diese Sender frei zu empfangen. Lediglich schweizerische oder österreichische Staatsbürger könnten, gegen Gebühr, von den jeweiligen nationalen Sendern, einen Decoder erhalten, um ihre Landessender zu empfangen.

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