Der Musikverein Altenburg hat bei seinem Winterkonzert mit einer Reise durch die Berge das Publikum begeistert. „Der Berg ruft“ war dabei das Motto. Gespielt wurden abwechslungsreiche Stücke von klassischen Konzertwerken, über Pop, bis zur Polka-Melodie, die alle etwas mit dem Thema „Berge“ zu tun haben.

Zufriedenes Fazit

Zahlreiche Zuhörer waren dem „Ruf der Berge“ gefolgt, um die 45 Musiker in der Gemeindehalle Altenburg spielen zu hören. Gekonnt meisterte Dirigentin Stefanie Hauser ihre öffentliche Premiere bei diesem Winterkonzert. Heike Raif, Vorsitzende des Musikvereins, freute sich: „Für mich war es ein rundum gelungener Abend, die Halle war voll besetzt und die Stücke sind sauber gespielt worden.“

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Begrüßt wurde das Publikum mit dem Stück „Mountain Panorama“ von Manfred Schneider, das mitreißend die Alpenlandschaft mit all ihren Facetten in Klängen ausdrückte. Von da an übernahmen Tatjana Hug und Lars Heine als Moderatorinnen und führten charmant durch den Abend. Gefährlich wurde es dann bei dem Stück „Nanga Parbat“, von Michael Geisler, das einem der höchsten Berge im Himalaya gewidmet ist. Viele Geschichten und Mythen ranken sich um ihn, und die Komposition beschreibt mit Klängen überaus anschaulich die waghalsige Besteigung dieses Berges.

Vulkanlandschaften

In beeindruckenden musikalischen Bildern beschrieb „Terra Vulcania“ von Otto M. Schwarz die Entstehung, Geschichte und Gegenwart des Vulkanlandes in Österreich. Das Stück thematisiert die Naturgewalten, friedliche Zeiten des Wachstums, aber auch politische Wirren und Not. Es endet in der Gegenwart, in der sich die Region neu findet und in eine große Zukunft blickt.

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Seit September hatten die Musiker im Alter zwischen 13 und über 60 Jahren für das Winterkonzert geprobt. Dabei gaben Nachwuchs-Musiker, die das Bronze-Abzeichen absolviert hatten, ihr Debüt in den Reihen der Aktiven.

Ehrung

Das Winterkonzert bot auch den passenden Rahmen zur Ehrung von Markus Kintzi. Seit 25 Jahren ist er im Musikverein Altenburg als Schlagzeuger tätig und hat laut Heike Raif sogar eine ganz besondere Eigenschaft: „Viele Schlagzeuger können keine Noten lesen – er schon.“

Erst nach zwei Zugaben, darunter „Heidi – Deine Welt sind die Berge“, bei dem einige Zuhörer mitsangen und schunkelten, ließ das Publikum den Musikverein von der Bühne gehen. Alleinunterhalter Christian Kaffka spielte danach noch zum Tanz auf.

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