Jestetten Beim Zirkus Stella werden aus Schülern mutige Artisten

Stets zum Ende der Sommerferien sorgt der Zirkus Stella für willkommene Kurzweil. Eltern fiebern im Zirkuszelt mit ihren Kindern mit. Franziska Lexer übernimmt nahtlos Nachfolge von Gaby Steinbeisser.

Der Zirkus Stella ist mit jährlich mehr als 600 Besuchern längst eine feste Größe am Ende der Sommerferien in Jestetten. Auch in diesem, dem 23. Jahr, wurden 50 Kinder im Alter ab neun Jahren zu mutigen Artisten, die sich mit akrobatischen Höchstleistung dem Publikum präsentierten.

Balancieren übers Seil. Knisternde Spannung im Zelt. Bild: Ralf Göhrig
Balancieren übers Seil. Knisternde Spannung im Zelt. Bild: Ralf Göhrig

Ihre Feuertaufe indes, hat Franziska Lexer mit Bravour bestanden. Nachdem Gaby Steinbeisser, bislang für die Organisation der nichtkünstlerischen Angelegenheiten verantwortlich, ihr langjähriges Ehrenamt aufgegeben hatte, ist Franziska Lexer in ihre Fußspuren getreten und war schnell in der Lage, sie auszufüllen. Eine nahezu herkulesähnliche Aufgabe. Denn der Zirkus Stella kann nur erfolgreich sein, wenn das Umfeld stimmt und alle Eltern der teilnehmenden Kinder auch aktiv am Geschehen mitwirken. Und daher hatte sie nicht nur für die kulinarische Versorgung der Zirkusbesucher, sondern auch für das Ganze Drumherum die Verantwortung. Verantwortlich für das Gastspiel des pädagogischen Circus Mumm ist die Volkshochschule Jestetten-Lottstetten in Person ihrer Leiterin, Bettina Valentin. Was die Kinder in ihrer letzten Ferienwoche so alles unter dem Zirkuszelt lernen, ist aller Ehren wert. Die verantwortlichen Dozenten, an vorderster Front "Hagi" Blickle, vermitteln den Kindern Fähigkeiten und auch das dazu gehörige Selbstvertrauen, Dinge zu tun, die sie bislang nur im Fernsehen oder eben selbst im Zirkus gesehen haben. Da spazieren Kinder über ein gespanntes Seil, jonglieren mit allerlei Gegenständen, schwingen im Trapez hoch oben unter dem Zeltdach oder schlucken tatsächlich brennendes Feuer.

Der Traum eines Akrobaten: Am Trapez unter einem Zirkuszelt zu schwingen. Bild: Ralf Göhrig
Der Traum eines Akrobaten: Am Trapez unter einem Zirkuszelt zu schwingen. Bild: Ralf Göhrig

In diesem Jahr war Zeit das Motto, unter dem die Aufführungen standen – tickende Uhren, Maschinen-Menschen und jede Menge Magie. Wer einmal den Zirkus Stella besucht hat, wird gerade zu süchtig und freut sich bereits auf das kommende Jahr, wenn das Zirkuszelt erneut in Jestetten aufgeschlagen wird. Die Kinder die teilgenommen haben, überlegen sich schon, welche Herausforderung sie im nächsten Jahr wagen wollen und die Eltern zeigen sich begeistert von dem Angebot. Ohne Spenden freilich kann das Ganze nicht stattfinden. Ganz wichtig ist die Jestetter Gastronomie, die in jedem Jahr dafür sorgt, dass die Artisten satt werden. Und ohne die vielen Ehrenamtlichen Helfer, ist der Zirkus Stella nicht denkbar.

 

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