Der neue Bürgermeister von Lottstetten, Andreas Morasch, hat sein Amt angetreten. Sein Amtsvorgänger Jürgen Link händigte ihm am Freitagvormittag die Schlüssel für das Amtszimmer und den Bürgermeisterschreibtisch aus.

Die Übergabe: Jürgen Link übergibt seinem Nachfolger Andreas Morasch den Büroschlüssel für das Lottstetter Rathaus.
Die Übergabe: Jürgen Link übergibt seinem Nachfolger Andreas Morasch den Büroschlüssel für das Lottstetter Rathaus. | Bild: Ralf Göhrig

„Heute ist ein ganz besonderer Tag und ich freue mich wahnsinnig auf meine neue Aufgabe“, sagte Morasch im Gespräch. In der Nacht auf Freitag habe er nicht gut geschlafen, doch so langsam würde er realisieren, dass er tatsächlich der neue Bürgermeister ist, spätestens seit dem Moment, als er seinen neuen Arbeitsplatz im Obergeschoss des Rathauses eingenommen habe, berichtete er weiter.

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„Ich will als Bürgermeister natürlich gestalten“, verriet Andreas Morasch weiter. Dabei will er behutsam vorgehen und Veränderungen nicht übers Knie brechen. „Mein Vorgänger Jürgen Link hat mir ein geordnetes Haus hinterlassen, doch Lottstetten wird sich weiter entwickeln.“

Konkret geplant sind die Sanierung der Dietenbergstraße, der längsten Lottstetter Straße, die das komplette Dorf westlich der Bahnlinie erschließt. Außerdem soll der Tiefbrunnen neu gebaut werden, um die Trinkwasserversorgung weiterhin sicherzustellen. Diese Vorhaben stehen bereits auf der Agenda, eigene Akzente will der neue Bürgermeister, unter anderem, mit dem Thema seniorengerechtes Wohnen setzen.

Das Team: Der neue Bürgermeister im Kreise seiner Rathausmitarbeiter (durch den Brückentag etwas ausgedünnt). Von links: Andreas Morasch, Martin Windisch, Melanie Löffel, Petra Bär, Claudia Benz, Maja Konik und Thomas Kromer.
Das Team: Der neue Bürgermeister im Kreise seiner Rathausmitarbeiter (durch den Brückentag etwas ausgedünnt). Von links: Andreas Morasch, Martin Windisch, Melanie Löffel, Petra Bär, Claudia Benz, Maja Konik und Thomas Kromer. | Bild: Ralf Göhrig

Andreas Morasch wünscht sich eine gute, respektvolle Zusammenarbeit im Rathaus. Dabei wird von ihm ein gewisses Fingerspitzengefühl abverlangt werden, immerhin ist er vom Kollegen zum Chef aufgestiegen. „Mir ist ein gutes Miteinander sehr wichtig“, sagte der neue Rathauschef. Ein Anliegen ist es ihm, sowohl den Gemeinderat, die Vereine und die Bevölkerung auf den Weg in eine weiterhin erfolgreiche Zukunft zu nehmen.

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Im Augenblick freut sich Andreas Morasch auf seine neue Aufgabe und die damit verbunden Herausforderungen. „Und wie mein Vorgänger möchte ich das gute Verhältnis zu den benachbarten Gemeinden und deren Bürgermeistern, die es für mich jetzt kennen zu lernen gilt, auch künftig pflegen und entwickeln.“