Altenburg Altenburg feiert seinen Dorfladen

Beim Dorfladenfest in Altenburg wurde der Dorfladen einmal mehr zum Zentrum des Ortes. Zahlreiche Besucher kamen und schauten auch beim Künstler Marcus Vallböhmer vorbei, der zu diesem Anlass sein Atelier gegenüber geöffnet hatte.

Altenburg – Den Dorfladen Altenburg findet man im Ortskern beim Platz am Brunnen, und hier, quasi im Zentrum des kleinen Jestetter Ortsteils, wird nicht nur eingekauft, hier spielt sich auch allerhand Leben ab. Viele Altenburger fühlen sich dem Laden verbunden, der nun seit mehr als vier Jahren erfolgreich als Genossenschaft geführt wird und eine wesentliche Rolle in der Dorfgemeinschaft spielt. Vor kurzem war die Bevölkerung zum Dorfladenfest eingeladen.

Die letzten Einkäufe wurden noch getätigt, und dann zog es die Besucher über die Straße zum Hof beim Atelier des Altenburger Künstlers Marcus Vallböhmer. Hier lud ein Zelt zum Verweilen ein, und Tische und Bänke im Garten waren schnell besetzt. Vom Grill gab es jede Menge Köstlichkeiten und wer mehr auf Süßes stand, fand an der Kuchentheke reichlich Auswahl. Der Musikverein Altenburg hätte gerne länger zur musikalischen Unterhaltung aufgespielt, aber schon das erste Stück war mit Regentropfen des heranziehenden Gewitters vermischt.

Trocken blieb es im Atelier von Marcus Vallböhmer, der seine Türen geöffnet hatte, um den Gästen einen Einblick in seine Arbeit zu gewähren. Hier gab es beeindruckende Werke zu bestaunen. Der Künstler arbeitet vielseitig und sagt von sich, dass seine Gemälde mit Herzblut gemalt und ein Teil von ihm seien. Er beschäftigt sich auch mit Wand- und Illusionsmalerei, dekorativer Farbgestaltung, Marmor-Imitation und Patinatechnik, seine Bühnenbilder sind bekannt, und nicht nur die Fassade des Altenburger Dorfladens trägt die Handschrift von Marcus Vallböhmer.

Auf die Frage, ob es im Atelier ein Bild gäbe, das für ihn von besonderer Bedeutung sei, zeigt er auf eines, auf dem ein Monopoly Spiel zu sehen ist. Am Startpunkt steht ein kleiner Junge, der ratlos und im Spiel der Mächtigen nicht so recht zu wissen scheint, wohin er gehen soll. Die Flüchtlingskrise habe ihn zu diesem Werk inspiriert, sagt Vallböhmer. Aber von seinen eigenen Gedanken dazu will er nicht allzuviel verraten, über den Sinn des Bildes nachzudenken, soll jedem Betrachter selbst überlassen bleiben.

Auch wenn es der Wettergott mit dem Dorfladenfest nicht allzu gut gemeint hat, tat das der guten Stimmung in Altenburg keinen Abbruch, den man bleibt ja im Kontakt und trifft sich wieder beim Einkauf in der nächsten Woche.

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