Anlässlich der alle fünf Jahre anstehenden Wahlen gab der Ibacher Feuerwehrkommandant Hermann Wassmer einen kurzen Rückblick auf die vergangenen 15 Jahre, in denen er das Kommando inne hatte. Dabei lobte er die stets gute Zusammenarbeit innerhalb seiner Truppe sowie mit der Gemeinde und mit den Nachbarwehren. Das Löschfahrzeug habe inzwischen 21 Jahre auf dem Buckel, sei aber, wie auch der Mannschaftswagen, noch gut in Schuss und werde hoffentlich noch einige weitere Jahre durchhalten.

Fünf weitere Jahre durchhalten will auch die Mehrzahl der Verantwortlichen in der Ibacher Feuerwehrtruppe, wie die Wahlen zeigten. Wiedergewählt wurden sowohl Kommandant Hermann Wassmer wie auch sein Stellvertreter Martin Matt, Schriftführer Philipp Dörflinger, Jugendwart Daniel Böhler und die beiden Beisitzer Martin Kammerer und Markus Schmid. Lediglich Kassierer Andreas Schlegel hatte nach 15 Jahren im Amt um Ablösung gebeten. Neue Kassiererin ist Sara Trötschler. Die engagierte junge Feuerwehrfrau hatte 2016 den Truppmannlehrgang Teil I absolviert und besucht aktuell den Sprechfunkerlehrgang. Wassmer stellte mit Genugtuung fest, er habe eine gut ausgebildete Truppe, in der allerdings noch mehr Atemschutzgeräteträger wünschenswert wären.

Da Gruppenführer Reinhold Böhler die vorgegebene Altersgrenze für diese Aufgabe erreicht hat, sollte auch hier für Ersatz aus den Reihen der Feuerwehrler gesorgt werden. Daniel Böhler und Philipp Dörflinger sind für den Lehrgang in Bruchsal angemeldet, wann er für sie zeitlich machbar sein wird, steht noch nicht fest.

Als Wünsche für die Zukunft formulierte Wassmer neben der Steigerung des Probenbesuchs auch die vermehrte Mithilfe bei der Vorbereitung der Probeeinheiten. Um die Zahl der derzeit zwei Jugendfeuerwehrler aufzustocken, möchte er einen Brief an die Haushalte versenden und zudem mittels eines Brandschutztages mit Vorführungen für neue Mitglieder werben.

Aktuell zählt die Feuerwehr Ibach 26 Aktive. Die Jugendfeuerwehr Ibach probt gemeinsam mit der aus Todtmoos. 2016 gab es 15 Proben, zudem richtete die Gruppe vom im Juli ein Zeltlager in Todtmoos aus, an dem rund 270 Jungfeuerwehrler teilnahmen. Auch bei der Veranstaltung Sport-Spiel-Feuerwehr in Bonndorf nahm die Gruppe teil.

"Glücklicherweise war das letzte Jahr für euch relativ unspektakulär", konnte Bürgermeister Helmut Kaiser in der Hauptversammlung vermerken. Von sieben Einsätzen waren sechs als technische Hilfeleistung einzustufen, lediglich der Scheunenbrand in Oberibach hätte für die Umgebungsbebauung brenzlig werden können, hätte die Nachbarschaftshilfe der Wehren aus Dachsberg und St. Blasien nicht so reibungslos funktioniert.