Ibach (kss) Im Rahmen des Projektes „Global Waterdance“ trafen sich Tänzerinnen und Gäste auf der Wiese bei der Ibacher Kirche, um sich die weltweit zur gleichen Zeit getanzte Choreographie anzuschauen, sich selbst einbinden zu lassen in das Tanzgeschehen und im Pfarrgarten gemeinsam frisches Wasser zu kosten.

Bereits am Freitag hatte die aktuelle Beschäftigung mit dem Thema Wasser begonnen in Form eines gut besuchten Vortrags, den Angelika Reutter im Saal der Freien Waldorfschule Dachsberg in Urberg hielt. Mit großer Aufmerksamkeit hatten die Zuhörer dem Vortrag gelauscht, der eine Typologie des Wassers entwickelte und Parallelen und Interaktionen zwischen beim Wasser wie beim Menschen greifbaren Energieformen aufzeigte, und im Anschluss entwickelte sich ein angeregtes Gespräch.

Am Samstagvormittag hatte eine von Frouke Kuiken koordinierte Gruppe unter der Anleitung von Tanztherapeutin Lydia Schmidt sich auf die kommende improvisationsorientierte Wanderung durch das Ibacher Moor vorbereitet, die um 14 Uhr begann. An mehreren Haltepunkten erfuhr mit Poesie, vorgetragen von Silka Neumeister, gemeinschaftlichem Gesang und improvisiertem Tanz das Ibacher Wasser seine ganz besondere Würdigung, bis die Gruppe am Ende ihrer Wanderung bei der Wiese unterhalb der Ibacher Kirche anlangte. Dort wartete Christine Freitag mit ihren Tänzerinnen bereits darauf, die Ankommenden mit sanften Wellenbewegungen in Empfang zu nehmen.

Die Gruppe um Christine Freitag hatte sich langfristig auf ihren Tanz vorbereitet, hatte die weltweit identische Choreographie des „Global Waterdance“ für diesen Nachmittag einstudiert. Während die Improvisationsgruppe sich zu den Zuschauern gesellte, führte sie ihren Tanz vor, der von ganz unterschiedlichen Befindlichkeiten im Zusammenhang mit Wasser erzählt; vom Reichtum des Wassers, aber auch von Wassermangel, vom reinen Wasser als Lebensquell und vom verschmutzten, vom Gefahren bergenden Wasser.

Am Ende mischten sich die Tänzerinnen wieder unters Publikum, animierten die Zuschauer zum Mittanzen, formten eine große Ibacher Welle und zogen gemeinsam in den Pfarrgarten zum gemütlichen Abschlusshock.