Der Gemeinderat Ibach hat den Beginn des Breitbandausbaus auf den Weg gebracht. In der jüngsten Sitzung wurde der Auftrag für drei geplante Schachtbauwerke vergeben. Damit ist die mit der Bewilligung von Fördergeldern verknüpfte Bedingung erfüllt, noch in diesem Monat mit dem Bau zu starten.

Das Backbone-Netz des Landkreises ist ebenfalls bereits auf den Weg gebracht. Die Kommunen bauen daran anknüpfend jeweils ihr eigenes Ortsnetz, das sie dann an einen Betreiber vermieten. Die hochkomplexen Ausschreibungen dafür sind, so Bürgermeister Kaiser, ebenfalls bereits in Arbeit. Ibach baut sein Netz mit einem Investitionsvolumen von rund 1,9 Millionen Euro, sodass eine Glasfaseranbindung bis an jedes Haus erfolgen kann. Dafür stehen Zuschüsse in Höhe von rund 1,5 Millionen zur Verfügung. In den kommenden Wochen sollen die Bürger Informationen erhalten, um ihre Bereitschaft zum Anschluss an das geplante Netz entscheiden zu können, wovon letztlich die verbleibende Eigenfinanzierung der Gemeinde mit abhängt.

Gespräche über neuen Stromliefervertrag

Kaiser gab aus der letzten nichtöffentlichen Sitzung die Beratung über einen neuen Stromliefervertrag bekannt, ebenso den Abschluss eines Ingenieurvertrages für die Maßnahmen in der Schwyz. Außerdem hatte der Rat einen Teilerlass der Gewerbesteuer für die Trachtenkapelle Ibach-Wittenschwand beschlossen. Auf die Anfrage des DRK-Ortsvereins St. Blasien auf Unterstützung bei der Ersatzbeschaffung eines Fahrzeugs bewilligte der Ibacher Rat einen Betrag von 250 Euro. Im Jahr 2012 hatte der Ortsverband Todtmoos der Bergwacht auf eine ähnliche Anfrage hin 200 Euro erhalten.

Seine Zustimmung gab der Rat auch für die Erhöhung der Verwaltungskostenpauschale für die überörtliche Betreuung der Wanderwege durch den Schwarzwaldverein von bisher 1,50 Euro auf neu 2,20 Euro pro Kilometer. 2000 hat der Schwarzwaldverein sein neues Beschilderungssystem mit der gelben Raute eingeführt.