In der Ibacher Gemeinderatssitzung meldete sich ein Bürger zu Wort mit Hinweisen zum Ortsbild. Er fragte, ob sich die durch stärkere Beweidung und Hitzeeinwirkung verursachte Unansehnlichkeit mancher Flächen optisch verbessern lassen könnte. Außerdem stellte er fest, dass neuere Baustile sich negativ auf das ländlich geprägte Ortsbild auswirken. Er fragte an, ob der Gemeinderat bei Bauanfragen stärker auf solche Dinge achten könnte. Bürgermeister Helmut Kaiser sagte, jedes Bauvorhaben im ländlichen Bereich sei im Grunde unterstützenswert. Man sollte darauf achten, nicht übermäßig zu reglementieren, zumal Baustile auch dem zeitlichen Wandel unterlägen.

Gelungenes Beispiel

Ein Beispiel für gelungenes Zusammenspiel von Alt und Neu, in diesem Fall von Holz und Glas, wird vermutlich der in Vorbereitung befindliche Bauantrag bieten, für den der Rat mit der Bebauungsplanänderung im Vorderen Feld den Weg geebnet hat. Dieser Bebauungsplan stammt aus dem Jahr 1994 und soll nun um einen Bauplatz ergänzt werden, den die Gemeinde verkaufen konnte. Der Bebauungsplan kann im vereinfachten Verfahren geändert werden, der Flächennutzungsplan muss lediglich berichtigt werden, da die bereits bestehenden Vorgaben eingehalten werden.

Nur wenige Kinder

Wie in der jüngsten Sitzung auf dem Dachsberg bereits besprochen, gab Bürgermeister Kaiser auch in Ibach einen Situationsbericht über die Kuratoriumssitzung des Kindergartens St. Georg in Wittenschwand. Die Kinderzahlen in Ibach sind nach wie vor äußerst gering, vier Kinder befinden sich aktuell im Grundschulalter, vier im Kindergartenalter und zwei noch darunter.

Neue Ausrüstung für die Feuerwehr

Der Rat beschloss die Anschaffung von ergänzender Ausrüstung für die Feuerwehr für 5137 Euro. Dieser Betrag bezieht sich auf die ordnungsgemäße Bekleidung für die vier Jugendfeuerwehrangehörigen, die sich zur Truppmannausbildung angemeldet haben. Weiterhin sollen ergänzende Details im Bereich Einsatzjacken, Brandschutzhosen, Handschuhe, Schnürstiefel und Flammschutztücher angeschafft werden. Die behandelten Bauanträge bezogen sich einmal auf ein von der Größe her gesehen verfahrensfreies Vorhaben des Baus eines Carports, für den jedoch ein Befreiungsantrag gestellt wurde, da er ein begrüntes Flachdach bekommen soll. Da der Carport unterhalb der Böschung liegen soll, sei ein begrüntes Flachdach in diesem Fall zweckmäßiger als eine andere Dachform, weshalb der Rat zustimmte.

Weitere Bauanträge

Zustimmung erhielt auch der Antrag auf Überdachung einer bestehenden Dunglege auf einem Grundstück in Unteribach. Vom Rat ebenfalls im Prinzip gutgeheißen wurde der Antrag auf Umbau eines Ökonomieteils in Unteribach zu einer Schreinerei mit ausgebautem Dachgeschoss für Büro- und Wohnraum. Das Grundstück liegt in einem ausgewiesenen Mischgebiet, etwaige nachbarschaftliche Bedenken unterliegen der emissionsrechtlichen Prüfung durch die Fachbehörde.