Die Ergebnisse der biologischen Trinkwasseruntersuchung waren bei den Netzproben einwandfrei, das bedeutet, die außerordentlich geringe Keimbildung in einer der nicht ohnehin abgeleiteten Quellen in Ibach wird beim Durchlaufen der Anlagen im Hochbehälter eliminiert. Die Ergebnisse waren Thema in der Gemeinderatssitzung am Montag.

Auch das Wasseraufkommen ist in Ibach trotz Trockenheit nicht gefährdet. Andiskutiert wurde lediglich die Erstellung eines Verbundnetzkonzeptes in den kommenden Jahren, da bei einem Komplettausfall eines Hochbehälters anders als in der Gemeinde Dachsberg in Ibach derzeit kein Verbund zum Ausgleich zur Verfügung stehen würde. Der Bericht über die Kuratoriumssitzung des Kindergartens ergab einen leichten Anstieg der Kinderzahlen, sodass der Kindergarten im nächsten Kindergartenjahr wohl voll ausgelastet sein wird und wie bisher eine Regelgruppe sowie eine Gruppe mit verlängerten Öffnungszeiten anbieten kann. Zudem wird eine sogenannte praxisintegrierte Ausbildungsstelle (PIA) besetzt werden können. In Anpassung an die Empfehlungen der Spitzenverbände wurden die Gebühren moderat angehoben, je nach Angebot um acht bis zehn Euro, bei Familien mit mehreren Kindern entsprechend abgestuft.Die Ibacher Räte beschlossen die Satzungsänderung des Bebauungsplanes „Rossmättle“ in Oberibach, nachdem die eingegangenen Anregungen seitens der Behörden besprochen worden waren. Sie betrafen lediglich Hinweise zum Denkmalschutz, zur maximalen Abweichung der festgelegten Firstrichtung, zur Abhaltung einer Verkehrsschau und Anregung möglicher Stellplätze für Spiegel an Ausfahrten bei neuen Bauvorhaben sowie zur Kontrolle der Einhaltung des Artenschutzes.

Von privater Seite waren keine schriftlichen Bedenken oder Anmerkungen eingegangen, eine mündliche Anfrage wegen möglicher Beeinträchtigung der Aussicht im Zusammenhang mit dem Bauvorhaben, das die Bebauungsplanänderung im südlichen Teil des Baugebietes ausgelöst hatte, wurde von der betreffenden Partei nicht weiter verfolgt.

Beschlossen wurden in der Sitzung Folgearbeiten in Mutterslehen, die im Zuge der Straßensanierung hätten ausgeführt werden sollen, seitens des Stromnetzbetreibers ED Netze dann aber getrennt in Auftrag gegeben wurden. Die Gemeinde schloss sich diesem Maßnahmennachtrag bezüglich der Verlegung von Leerrohren an und trägt auch die dadurch entstehenden Mehrkosten in Höhe von knapp 23 400 Euro selbst. Neu erstellt werden soll damit zugleich der Abwasseranschluss des ehemaligen Forsthauses einschließlich einer Pumpstation. Gemeinderätin Doris Mutter regte an, bei der Bushaltestelle in Mutterslehen wieder eine Ruhebank aufzustellen. Die alte war im Zuge der Straßenbaumaßnahmen abgebaut worden. Die Nachfrage aus dem Ratsrund ergab, dass die beauftragte Erneuerung der Infotafel am Rathaus sich nach wie vor in Arbeit befinde.