Der Gemeinderat hat in seiner ersten Sitzung im neuen Jahr den Haushalt 2017 beschlossen. Gemeinderechner Michael Denz fasste vor der Abstimmung im Gremium, die wichtigsten Punkte nochmals kurz zusammen. Clemens Speicher bedankte sich bei der Verwaltung für die gute Arbeit, die seit der Übernahme der Ibacher Verwaltungsangelegenheiten durch die Gemeinde Dachsberg im Jahr 2012 geleistet wurde.

Vor allem ging er auf die stark schwankenden und daher schlecht zu kalkulierenden Gewerbesteuereinnahmen ein. Diese lagen im Jahr 2015 bei 75 000 Euro (2016 bei 27 000 Euro), weshalb wurden für 2017 nun 30 000 Euro veranschlagt. Trotz geplanten 10 000 Euro Mehreinnahmen gegenüber 2016, ist die Summe, die aus dem Vermögenshaushalt an den Verwaltungshaushalt fließen muss, um diesen auszugleichen, mit 31 000 Euro um 6000 Euro höher als im Vorjahr. Dies beruht im Wesentlichen auf Kosten in den Bereichen Bauhof und Schule. Sollten die geplanten Investitionen zustande kommen, wird eine Rücklagenentnahme in Höhe von 161 000 Euro vonnöten sein.

Straßensanierungen im Blick

Zu den geplanten Investitionen, die sich vornehmlich auf Straßensanierungsmaßnahmen konzentrieren, gab Planer Claus Baumgartner eine kurze Einführung. 2015 hatte Ibach aus dem Ausgleichstock 150 000 Euro für die Straßensanierung in Mutterslehen erhalten. Anstelle des ursprünglich geplanten Vollausbaus wurde eine sechs Zentimeter starke Tragdeckschicht aufgebracht, da sich während der Arbeiten gezeigt hatte, dass ein Vollausbau erhebliche Entsorgungskosten bedeutet hätte.

Aus diesem Paket noch verbliebene Arbeiten müssen in naher Zukunft noch abgestimmt werden. Der an den Ausgleichstock 2016 gestellte Antrag wurde nicht befürwortet und soll in diesem Jahr wiederholt werden. Er betrifft in erster Linie die Sanierung der Straße Unteribach „Schwyz“ mit geplanten Kosten von 275 000 Euro. Dann den Bereich der Bushaltestelle an der Kirche in Unteribach mit 30 000 Euro sowie einen Teilbereich am Alpenblick/Steige in Oberibach, der mit 45 000 Euro veranschlagt ist.

Gelder aus dem Ausgleichsstock

Gemeinderat Clemens Speicher regte an, für die Antragstellung an den Ausgleichstock, die Maßnahme Oberibach „Hochrütte“ in Höche von 45 000 Euro einzubinden, um die Kostenhöhe der in den Folgejahren zu erwartenden Anträge etwas einzudämmen, zumal Baumgartner für eine weitere Maßnahme den Ansatz von 740 000 Euro auf 800 000 Euro erhöhen musste. Es hatte sich nämlich bei Vorarbeiten für die Gemeindeverbindungsstraße von Unteribach nach Lindau, ergeben, dass die große Anzahl von 36 dort befindlichen Querdohlen dringend erneuerungsbedürftig ist. Der Gemeinderat stimmte diesem Vorschlag zu, sodass die Summe für den Ausgleichstockantrag der Ibacher Verwaltung nun bei 395 000 Euro liegen wird.