Über den Skiliftbetrieb hat der Gemeinderat diskutiert. Die Abrechnung des Liftbetriebs in Ibach zeigt trotz des kurzen Winters eine positive Tendenz, nachdem die Liftpreise angehoben wurden. Die Saison 2016/17 war mit neun Betriebstagen und 55 Betriebsstunden nur halb so lang wie die vorige. Dennoch hat sich die Anzahl der verkauften Saisonkarten erhöht.

Da bislang keine größeren Reparaturkosten anfielen, liegt der Kostendeckungsgrad für die erste Saisonhälfte 2017 bei etwas über 60 Prozent. Der TÜV-Bericht hatte im Dezember eine kleinere Beanstandung am Seil ergeben, was sich nicht erkennbar verschlechtert habe. Daher soll der TÜV das Seil erneut prüfen, bevor eine 3500 Euro teure Neuanschaffung beschlossen wird. Der Skiliftbetrieb feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Bürgermeister Helmut Kaiser betonte, er hoffe, den Lift so lange wie möglich erhalten zu können. Er dankte den Helfern Walter Müller und Egbert Gut für ihren Einsatz. Die Aufstellung eines „Loipenkässles“ hat Einnahmen von 200 Euro erbracht. Christina Müller regte Aufkleber an, um den Anreiz zu erhöhen, sich an der Bereitstellung des Loipennetzes zu beteiligen. Dies soll in der nächsten Saison erprobt werden.

Die bislang alle zwei Jahre erfolgte Kalkaktion hatte sich, nach der Umstellung im Zuge der Verringerung der Jagdpachteinnahmen, um ein Jahr verzögert. Durch die Mindereinnahmen, aus denen die Gemeinde neben der Wegeerhaltung auch die Kalkaktionen finanziell unterstützt hatte, reduzierte sich der Gemeindeanteil von bisher 8000 auf maximal 4000 Euro. Die unter Federführung des BLHV-Ortsvorsitzenden Markus Schmid organisierte Aktion, bei der 328 Tonnen Kalk auf landwirtschaftlichen Flächen zur Vorbeugung der Vermoosung ausgebracht wurden, ergab Kosten von 17 765 Euro, wobei die Gemeindeweidfelder mit 86 Tonnen bei einem Kostenanteil von 3700 Euro lagen. Da sich knapp ein Drittel der Landwirte an der Aktion nicht beteiligt hatte, soll vor der Planung der nächsten Aktion eine Grundsatzdiskussion geführt werden. Kaiser betonte, dass eine solche Maßnahme nur als gemeinsame Aktion Sinn mache.