Der „Hirschen“ in Mutterslehen wird am Freitag seine Tore im Gaststättenbereich wieder öffnen, verantwortlich dafür zeichnen neben Geschäftsführer Daniel Wagen, der die Maßnahmen quasi aus der Ferne begleitet, vor Ort Bea Wildenhain als Mitglied der Geschäftsleitung und Koch Daniel Krohn. „Die Wiedereröffnung wurde lange erwartet, das haben wir immer wieder zu hören bekommen“, erklärt Frau Wildenhain, „nun hoffen wir natürlich, dass wir die Erwartungen unserer Gäste auch erfüllen können.“

Bereits am Freitag nach dem kleinen Sektempfang um 17 Uhr können die Restaurantbesucher im „Hirschen“ ganz normal à la carte essen. Diese Karte indes wird einige Besonderheiten aufzuweisen haben.

Frisches Wild aus der Heimat

„Natürlich wird es bei uns als Ausweichmöglichkeit auch ein Schnitzel geben“, weiß Daniel Krohn zu berichten, „aber grundsätzlich wird unsere Karte eine reine Wildkarte sein, und das ganzjährig“. Der Vorbesitzer des Hirschen, Peter Kaiser, habe ihm zugesichert, ihn aus seiner Jagd auch weiterhin zu beliefern, Das Wild kommt, so lange der Vorrat reicht, also direkt frisch aus der Region.

Aber auch eventuelle Zukäufe werden von identisch hoher Qualität sein, versichert der Koch, der, wie Bea Wildenhain auch, gleich mehrere Objekte der Hotelgruppe betreut, zu der der Hirschen inzwischen gehört, unter anderem den Adler in Bernau. Zum frischen Wild wird Krohn auch alle übrigen Zutaten frisch zubereiten, selbst die Beilagen.

„Das gehört bei mir zum Wild irgendwie dazu“, verrät der Koch. Was er auch anbieten möchte, sind vor allem am Anfang zum Kennenlernen Zusammenstellungen von Kostproben für mehrere Personen, sowohl bei den Hauptgerichten als auch im Vesperbereich, der ebenfalls vom Wild geprägt sein wird.

Renovierungen schreiteten voran

Zunächst wird nur das Restaurant geöffnet haben, für die Renovierung der Hotelzimmer braucht das Team noch Zeit. Das Restaurant hat eine etwas andere Optik erhalten, angeglichen an die übrigen Objekte der Gruppe, zu der der Hirschen nun gehört.

Vor allem die Stühle mit ihren dunklen Lederbezügen und den hohen Lehnen werden das Flair des Gastraums ausmachen, der Schwarzwälder Touch wird indes dennoch nicht verloren gehen, vor allem auch im Nebenzimmer, dem alten Chämi-Stüble, das als zweiter Gastraum genutzt werden soll.

Das zukünftige Team des „Hirschen“ ist neu, das habe sich aus der doch relativ langen Übergangszeit bis zur Wiedereröffnung ergeben, berichtet Bea Wildenhain. Über weitere Mitarbeiter aus der Region würde sie sich aber dennoch sehr freuen.

Öffnungszeiten: Die neuen Öffnungszeiten des Gasthauses „Hirschen“ in Ibach-Mutterslehen sind Donnerstag und Freitag jeweils ab 17.30 Uhr sowie Samstag und Sonntag jeweils ab 9 Uhr.