Ibach (kss) Per Handschlag wurde Helmut Kaiser in der jüngsten Gemeinderatssitzung von Bürgermeisterstellvertreter Clemens Speicher im Beisein von Landrat Martin Kistler, Lucia Mollmann vom Kommunalamt, Amtsvorgänger Artur Meiners, Mitarbeitern von Bauhof und Verwaltung sowie Vertretern der Vereine für eine weitere Amtszeit als ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Ibach verpflichtet. Eine erneute Vereidigung konnte aufgrund der Wiederwahl entfallen. Von 305 Wahlberechtigten hatten 204 ihre Stimme abgegeben. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 66,89 Prozent. Von den 204 abgegebenen Stimmen waren 200 gültig, 197 (98,5 Prozent) hatten Helmut Kaiser gewählt. Landrat Kistler erinnerte an das Wahlergebnis 2009, das mit einer Wahlbeteiligung von 74 Prozent und einem Stimmenanteil für Kaiser von 98,7 Prozent nur wenig vom Ergebnis der Wiederwahl abgewichen war. Speicher zählte auf, was in der ersten Amtsperiode Kaisers in Ibach auf den Weg gebracht worden war: Von der Sanierung der Abwasserbeseitigung über den Ausbau des Museums und die Erweiterung des Wanderwegenetzes bis hin zum aktuellen Thema der Breitbandversorgung. Er erinnerte an die Einführung der Straßennamen, an das Straßensanierungskonzept, die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED, die Erneuerung der Spielplätze, die Umgestaltung des Friedhofs, die Aufstellung diverser Innenbereichssatzungen sowie die Beschriftung der Gemeindehalle. Auch das Natura 2000-Klassenzimmer, den Beitritt zum Biosphärengebiet und die Partnerschaft mit Pohrsdorf erwähnte Speicher, ebenso die Übernahme der Verwaltungsgeschäfte durch die Nachbargemeinde Dachsberg, die Neugestaltung der Homepage sowie die Zusammenlegung der Mitteilungsblätter beider Gemeinden.

Auch Kistler wies auf die positiven Synergieeffekte der Doppelbürgermeisterschaft Kaisers hin und betonte das große Grundvertrauen, das die Beziehung zwischen Kaiser und seiner Bürgerschaft ausmache. Helmut Kaiser schloss an seinen Dank für die Unterstützung des Gemeinderates und der Bevölkerung den Hinweis an, dass alle seine Bemühungen auch in Form der Übernahme übergeordneter Funktionen letztlich seinen Vorstellungen entsprächen, wie er als gewählter Vertreter seiner Verantwortung für die Bürger nachzukommen habe. Er betrachte sein Wahlergebnis als Dank für die geleistete Arbeit. Er erinnerte an seine christlich geprägte Überzeugung, dass dem Menschen die Schöpfung nur anvertraut sei, er verantwortlich damit umzugehen habe, und er schloss gleichsam mit der Formulierung „in Einigkeit, unser Ziel fest im Auge, können wir viel erreichen“ als Motto für die kommenden acht Jahre.