Ibach (kss) Peter Egi von der Planungsgruppe Südwest informierte über die geplante Änderung des Bebauungsplanes „Rossmättle“ im Ortsteil Oberibach. Für notwendig erachtet hatte der Gemeinderat eine Änderung aufgrund von zwei Bauanträgen. Der derzeit gültige Bebauungsplan stammt aus dem Jahr 1970, und Egi hatte beim Vergleich von Plan und tatsächlicher Bebauung bereits jetzt erhebliche Abweichungen festgestellt. Bereits in der Vergangenheit war kaum ein Bauantrag ohne Befreiungen vom Bebauungsplan realisiert worden.

Wurden in den 1970ern noch bis zu 20 Prozent des Grundstücks zur Überbauung vorgesehen, so sind es inzwischen allein 40 Prozent für Wohngebäude sowie zusätzlich 20 Prozent für Nebengebäude. Das veranlasste Egi dazu, die Baufenster grundsätzlich zu erweitern. Allerdings bezieht sich die Bebauungsplanänderung lediglich auf den südlichen Teil des Baugebietes, der von Anfang an als allgemeines Wohngebiet geplant war. Der nördliche Teilbereich war als aufgelockertes Ferienhausgebiet angelegt und bleibt von den Änderungen unberührt.

Festgelegt wurden für den geänderten Bebauungsplan unter anderem maximale Traufhöhe und Dachneigung, mit aufgenommen wurden auch Artenschutzhinweise, Pflanzungsvorschriften sowie Vorgaben für Einfriedungen und Stützmauern. Ferner sind künftig bei Um- oder Neubau der Nachweis einer ausreichenden Zahl an Stellplätzen sowie des Einbaus einer Retentionszisterne für den Hochwasserschutz zu erbringen.