Nach dem Dachsberger erhielt nun auch der Ibacher Gemeinderat in der ersten Sitzung nach der Sommerpause offiziell die frohe Botschaft zweier Fördergeldbewilligungen auf den Tisch. Zunächst war im August der Bescheid über die Förderung des Gemeinschaftsprojektes von Dachsberg und Ibach zur Installation einer Gemeinde-App in Höhe von 2748 Euro eingetroffen.

Mit dieser App soll per Smartphone zukünftig die Möglichkeit bestehen, jederzeit Wetter, Gaststätteninfos und Veranstaltungskalender der beiden Gemeinden zu erfragen, aber auch etwa eine Schadensmeldung an die Verwaltung weiterzugeben.

Beim Spatenstich für das Backbonenetz in Stühlingen konnten die Vertreter der anwesenden Gemeinden dann am 16. September den Förderbescheid zum Ausbau des jeweiligen gemeindeeigenen Netzes direkt aus den Händen von Minister Strobel in Empfang nehmen.

Für die Gemeinde Ibach bedeutet das eine Fördersumme von 1,5 Millionen Euro bei prognostizierten 1,9 Millionen Baukosten. Bürgermeister Kaiser nannte diese Förderung einen wichtigen Beitrag, um junge Familien im ländlichen Raum zu halten, aber auch speziell für Ibach, um den Landwirten ihre zeitaufwändigen jährlichen Antragstellungen zu erleichtern. Nach der gemeinsamen Beratung mit den Gemeinden, die sich zur interkommunalen Zusammenarbeit bei der flächendeckenden Einführung des schnellen Internets zusammengeschlossen haben, soll laut Kaiser im Anschluss zeitnah die Bevölkerung mittels einer Informationsveranstaltung in das weitere Vorgehen eingebunden werden. Die Bauanträge auf der Tagesordnung konnten zügig behandelt werden und wurden alle befürwortet einschließlich der in Einzelfällen notwendigen Befreiung vom Bebauungsplan.

Es handelt sich dabei um den Neubau eines Carports anstelle der jetzigen Stellplätze auf einem Grundstück im Vorderen Feld, um den Teilabbruch und Wiederaufbau eines Ökonomieteils, das aufgrund der geplanten Traktorunterbringung eine höhere Einfahrt und damit auch eine veränderte Dachneigung erhalten soll, sowie um den Neubau eines Einfamilienhauses, das ein gegenüber der Gestaltungssatzung der Gemeinde Ibach flacheres Dach bekommen soll.

Zum Schluss der Gemeinderatssitzung informierte Bürgermeister Kaiser die Räte darüber, dass die Gründung einer kreisweiten Waldgenossenschaft nun in die akute Planungsphase eintritt und in diesem Zusammenhang betroffene Gemeinderatsgremien und Forstbetriebsgemeinschaften zu einem Treffen zusammenkommen sollen. Als Ort dafür wurde die Gemeindehalle in Ibach vorgeschlagen.