Während die Wahlbeteiligung in Hohentengen um 0,7 Prozentpunkte leicht gesunken ist, verzeichnete die Gemeinde Küssaberg einen kleinen Anstieg von 0,2 Prozentpunkten. Beim Rückgang der Erststimmen für Felix Schreiner (CDU) reihte sich auch Hohentengen in den landkreisweiten Trend mit ein – von insgesamt 43,5 Prozent bei der Bundestagswahl 2017 sank der Anteil auf 32 in diesem Jahr. Ein sattes Minus von 11,5 Prozentpunkten.

Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD) dagegen gewann mit 27,6 Prozent der Erststimmen 1,9 Prozentpunkte im Vergleich zur BTW 2017 dazu. Die Gewinner in diesem Jahr waren außerdem Jan-Lukas Schmitt (Grüne) und Jareem Khawaja (FDP) – sie konnten die Erststimmenanteile um 3,4 Prozentpunkte und 2,8 Prozentpunkte steigern.

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Weit abgeschlagen war Robert Kuhlmann (die Linke) mit 1,7 Prozent der Erststimmen. Der Erststimmenanteil sowie der Zweitstimmenanteil der AfD nahmen in der Gemeinde Hohentengen ab. Auch die CDU und die Linke konnten weniger Zweitstimmen als noch 2017 für sich gewinnen. Gewinner sind wiederum SPD, Grüne und FDP.

Kleinstparteien sammeln Stimmen

Die Wahlbeteiligung in Küssaberg dagegen stieg leicht. Von 77,6 Prozent im Jahr 2017 auf 77,8 Prozent in diesem Jahr. Der Erststimmenanteil für Felix Schreiner sank von 42,9 Prozent auf 34,3. Auch die SPD verlor 1,4 Prozentpunkte von 27,7 Prozent auf 26,3. Gewinner dagegen waren Jan-Lukas Schmitt, Jareem Khawaja und Andrea Zürcher – sie konnten die Erststimmenanteil um 4,0 Prozentpunkte, 2,3 Prozentpunkte und 0,1 Prozentpunkte steigern.

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Robert Kuhlmann dagegen musste auch in Küssaberg mit einem Minus von 1,3 Prozentpunkten auskommen. Der Zweitstimmenanteil sank bei CDU, AfD und den Linken. Gewinner sind erneut SPD, Grüne und FDP. Auffallend zugenommen haben in beiden Gemeinden die Stimmenanteile der nicht im Bundestag vertretenen Parteien. Waren es in Hohentengen 2017 noch 3,8 Prozent der Zweitstimmen für sonstige Parteien, stieg der Anteil in diesem Jahr auf 8,8 Prozent. Ein Plus von 5 Prozentpunkten.

Gleiches galt für die Gemeinde Küssaberg. Hier nahm der Anteil der Zweitstimmen für die nicht im Bundestag vertretenen Parteien von 3,5 Prozent im Jahr 2017 um 5,5 Prozentpunkte zu.

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