Nach der Bewilligung der Zuschussanträge zur nachhaltigen Modernisierung fünf ländlicher Wege in den Ortsteilen Lienheim, Hohentengen, Bergöschingen und Stetten mit Zuwendungen in Höhe von 224.320 Euro hat das Planungsbüro Kaiser aus Waldshut-Tiengen das weitere Vorgehen in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats Hohentengen vorgestellt. Insgesamt werden laut Gemeindeverwaltung in die Sanierung der Feldwege rund 500.000 Euro investiert.

Auslöser für die Antragsstellung waren die Starkregenereignisse im Frühjahr 2021. Im Dezember 2021 und Februar 2022 wurde der Zuschuss gewährt. Eine Entscheidung über weitere Mittel aus dem Ausgleichstock steht noch aus, erläuterte Bürgermeister Martin Benz.

Zwei Vertreter des Planungs- und Vermessungsbüros Ernst Kaiser aus Waldshut-Tiengen stellten die Wege und Maßnahmen im Gemeinderat vor. Insgesamt werden fünf Wege hergerichtet und deren Entwässerungssituation verbessert oder erneuert.

Diese Wege werden saniert

In Lienheim ist die Modernisierung des Sandhofweges vorgesehen, der über die Verlängerung in die Weberstraße bis ins Dorf führt und bei Starkregen die Dolen dicht macht. Insgesamt werden 1900 Meter erneuert, davon 1100 Meter in Asphalttragschicht an den Steilstrecken, 800 Meter in Mineralgemisch in einer Breite von vier bis viereinhalb Metern.

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Die Gräben werden ertüchtigt und Querrinnen für einen verbesserten Abfluss eingebaut. Außerdem wird ein Teilstück in der Verlängerung der Rügistraße modernisiert. Im Ortsteil Hohentengen erhält der Abschnitt von der Landesstraße 161 bis zum Rehgehe, das Steilstück des Weg Kählen, auf 170 Metern eine Asphalttragschicht, Mulden und Querrinnen.

Vier Angebote nach Ausschreibung

In Bergöschingen wird der Heiterhofweg auf einer Länge von 1100 Metern ertüchtigt, 300 Meter in Asphalt und 800 Meter mit Mineralgemisch. Auch hier werden Gräben und Mulden erneuert und Querrinnen eingebaut. Im Ortsteil Stetten geht es an die Modernisierung des Lenkhofweges auf einer Länge von 800 Metern mit Mineralgemisch sowie die Verbesserung von Gräben- und Mulden. Vier Angebote gingen bei er Ausschreibung der Arbeiten ein. Den Zuschlag erhielt die Firma Wolfram Staller aus Grafenhausen-Mettenberg in Höhe von 500.141 Euro.