Renovierung und Ausbau des „Blockhuus–Treffpunkts von Jung bis Alt“ war eines der zentralen Projekte des Bürgernetzwerkes Hohentengen. Jetzt ist es fertiggestellt und kann mit Leben gefüllt werden. Und auch die Aktivitäten der verschiedenen Gruppen laufen nach der Corona bedingten Pause wieder an. Zum neuen Vorsitzenden wurde René Manthey gewählt, neuer Stellvertreter ist Daniel Wippich.

Rund 30 Mitglieder und Interessierte nahmen an der Hauptversammlung des Bürgernetzwerkes unter der Leitung von Vorsitzendem Anton Steppeler teil. Auch wenn wegen der Corona-Vorschriften vieles in den vergangenen eineinhalb Jahren nicht möglich war, haben sich die Mitglieder des Netzwerkes engagiert in der Gemeinde eingebracht.

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So unterstützten sie den Schwimmbadbetrieb bei der Umsetzung der Corona-Verordnung und die Hochrhein Triennale. Beim Ferienspaß wurden Vorleseabende und Themenwanderung angeboten. Viel Zeitaufwand bedeuteten Organisation und Fahrdienste in Sachen Impfung für alle über 70-Jährigen der Gemeinde. 183 Mitglieder hat das Bürgernetzwerk Hohentengen, davon 88 Zahlende, da für Familien nur einmal ein Beitrag erhoben wir, informierte Kassierer Wolfgang Moranz und meldete ein kleines Plus im Kassenbestand.

Einweihungsfest noch geplant

Vier Gruppen gibt es unter dem Dach des Bürgernetzwerkes. Das Blockhausteam legte kräftig Hand an. Rund 56.000 Euro wurden in den Bürgertreff investiert. Mit 40.000 Euro unterstützte die Gemeinde das Projekt, insgesamt 10.000 Euro gab es von der „Aktion Mensch“ für den barrierefreien und behindertengerechten Ausbau, dazu kamen Spenden und Eigenleistungen. Ein Einweihungsfest soll es noch geben.

Die Dienste der Gruppe Nachbarschaftshilfe, wie Einkäufe, Spaziergänge, Fahrdienste, Arztbegleitung, werden bislang nur zögerlich angenommen. Einbringen wird sich die Gruppe zusammen mit dem Arbeitskreis auch in das Soziale Projekt Pfarrwiese.

Auf Initiative des Freundeskreis Kleindenkmäler wurde ein Wegkreuz in Bergöschingen restauriert. Derzeit laufen Aktionen, für die Erneuerung des Wegkreuzes am Stettener Berg. Der Handarbeitstreff „50+ – komm mach mit“ trifft sich in geselliger Runde und unterstützte die Aktion „Mutter und Kind in Not“. Kürzlich wurden aus der Kaffeekasse 300 Euro an die Flutopferhilfe überwiesen.

Bürgermeister Martin Benz informierte über den Stand beim Sozialen Projekt Pfarrwiese und danke für das vielfältige Engagement. Für den 30. Oktober ist ein Tag der offenen Tür geplant.

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Bei den Neuwahlen des Vorstandes gab es einige Veränderungen. Neuer Vorsitzender ist René Manthey, Stellvertreter Daniel Wippich (neu), Kassiererin Sabrina Glockner (neu), Protokollführerin Johanna Bober (neu). Beisitzer sind Marco Di Gregorio (neu), Gerlinde Ebi, Karin Heuschen (neu), Mechthild Hupfer und Marlies Janssen. Kassenprüfer bleiben Wolfgang Spitznagel und Yvonne Vollmer. „Ich wünsche mir, dass sich viele einbringen und das Blockhuus mit unterschiedlichsten Angeboten belebt wird. Es steht allen offen“, freut sich René Manthey auf das, was sich jetzt entwickeln kann.