Mit dem Erlebnisprogramm des BUND Hochrhein haben Mitglieder der BUND-Ortsgruppe Hohentengen und andere Interessierte unter dem Thema „Unser Wald im Klimawandel“ eine Familienwanderung mit Förster Michael Albrecht durch den stark gelichteten Hohentengener Wald unternommen. Käferbefall, Stürme und Trockenheit machen ihm schwer zu schaffen.

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Die jährliche Veranstaltungsreihe des BUND steht dieses Jahr unter dem Thema Klimawandel. Deutlich sichtbar sind die Folgen im Hohentengener Wald, zeigte die Route vorbei an Flächen mit Käferbefall, bereits gerodeten und wieder neu aufgeforsteten Flächen.

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Bereits nach zwei Jahren und neun Monaten ist der eigentlich für die nächsten zehn Jahre in der Forsteinrichtung festgelegte nachhaltige Holzeinschlag von insgesamt 23.000 Festmetern jetzt erreicht worden. Neun Hektar sind mittlerweile wieder aufgeforstet worden. Jetzt gelte es, die gepflanzten jungen Bäume immer wieder frei zu schneiden, wozu Ferienarbeiter eingesetzt werden, erläuterte Albrecht.

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Ziel sei es, dass ein naturnaher, klimastabiler Mischwald entsteht. Dazu wurden unter anderem Traubeneiche, Buche, Hainbuche, Linde, Ahorn, Hybridlärche, Esskastanie, Spitzahorn, Kirsche, Douglasie, Kiefer und Lärche gesetzt. Käferbefall und Trockenheit machen den Wald zunehmend labiler und somit anfälliger für Sturmschäden. Auch an Buchen seien bereits Trockensymptome zu erkennen.

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