Die Erfolgsgeschichte des Eigenbetriebs Moderne Kommunikationstechnologie (Moko) der Gemeinde Hohentengen setzt sich weiter fort. 2019 konnte das beste Unternehmensergebnis seit der Gründung des Eigenbetriebes 2008 zur flächendeckenden Versorgung der Gemeinde mit einem hochleistungsfähigen Internet, Kabelfernsehen und Telefonie erzielt werden. Der Jahresgewinn betrug 206.682 Euro. 1.548 Kunden waren Ende 2019 am Netz.

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Von einem Jahr der Superlative für den Eigenbetrieb Moko sprach Yvonne Vollmer, zuständig für die kaufmännische Seite beim Eigenbetrieb Moko. Sie stellte zusammen mit Moko-Leiter Andreas Nauroth im Gemeinderat das sehr erfreuliche Jahresergebnis für 2019 mit dem höchsten Gewinn in der elfjährigen Geschichte vor. Die Bilanzsumme betrug 2,147 Millionen Euro. Die Erträge lagen bei 888.110 Euro, die Aufwendungen bei 681.428 Euro.

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Die Einnahmen resultieren größtenteils aus den Erlösen der Netzvermietung und den Arbeiten für Dritte im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit, in erster Linie für Beratertätigkeiten für das Backbonenetz des Landkreises. Bei den Ausgaben waren die größten Posten Personalaufwendungen und Betriebs- und Materialaufwand für Investitionen in Sachen Unterhalt, Ausbau und Modernisierung.

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19 neue Hausanschlüsse für „Nachzügler“ und in Neubaugebieten wurden erstellt, die Glasfaserversorgung für die neue Wohnbebauung „Äußere Klausen“, das „Soziale Projekt“, den Bereich „Obere Lenggen“ und das neue Gewerbegebiet „Riedäcker Höhen“ hergestellt. Im Zuge der Sanierung der Schul- Winkelstraße wurde ein neues Glasfasernetz mitverlegt. Vom neuen Rechenzentrum bis nach Lienheim wurde im Zuge des Backboneanschlusses ein Rohrverbund verlegt, in den Bau neuer Mokoboxen, eine Kopfstelle und die Vorbereitungen für den Einbau neuer Switche in den Verteilerstationen investiert.

152.000 Euro flossen in die Kredittilgung. Erhöht werden konnte das Eigenkapital. Der Verwendung des Jahresgewinns von 206.682 Euro für anstehende Investitionen stimmte der Gemeinderat zu. Keine Einwände gab es vom Gemeinderat gegen den Jahresabschluss 2019 für den Eigenbetrieb Gemeindeentwicklung mit einer Bilanzsumme von 4,41 Millionen Euro. Hierüber wird das Soziale Projekt Pfarrwiese mit dem Bau von Pflegewohngruppen, Wohnraum und Praxisräumen abgewickelt. Wesentlich investiert wurde erst im Laufe von 2020.