Im Gemeinderat sind die Wirtschaftspläne für die Eigenbetriebe Moderne Kommunikationstechnologie (Moko) und Gemeindeentwicklung im Jahr 2021 von Hohentengen vorgestellt worden. Mit dem Anschluss weiterer Kunden an das Glasfasernetz und dem Umzug in das neue Rechenzentrum wird im Bereich Moko investiert. Im Bereich Gemeindeentwicklung wird das „Soziale Projekt Pfarrwiese“ fertiggestellt. Das Zahlenwerk stellte Yvonne Vollmer, zuständig für die kaufmännische Seite bei der Moko und Leiterin des Eigenbetriebes Gemeindeentwicklung, vor.

Die Eigenbetriebe

Zuversichtlich war Yvonne Vollmer angesichts der Zahlen für das Jahr 2021 bei der Moko. Im Erfolgsplan wird ein Jahresgewinn von 87.746 Euro ausgewiesen. Er soll für die Investitionen verwendet werden. Der Erlös aus Vermietung des Glasfasernetzes wird sich erhöhen, da die Anzahl an Kundenanschlüssen in Neubaugebieten und aus der Übernahme von Kunden des Internet Service Providers Hochrhein Net durch die Firma Stiegeler IT gestiegen ist. Aufgrund des geringeren Bedarfs wird mit weniger Einnahmen aus dem Verkauf der Moko-Boxen gerechnet.

Der Netzausbau

Weitere Erlöse kommen aus der Unterstützung beim Bau des Backbone-Netzes des Landkreises hinzu. Nach Sanierungen in den vergangenen beiden Jahren wird der Betriebsaufwand deutlich zurückgehen. Investiert wird in den weiteren Netzausbau, primär für die Neubaugebiete „Untere Lenggen“ in Lienheim, „Hanfwiesen“ in Bergöschingen und „Riedäcker“ in Hohentengen und an Anschlüsse von „Nachzüglern“.

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Für das neue Rechenzentrum sind Gelder für die Fertigstellung des Gebäudes, Erwerb des Inventars, der Technik und den Umzug von der Schule ins neue Gewerbegebiet eingestellt. Geplant ist eine Darlehensaufnahme in Höhe von 400.000 Euro.

Der Gemeinderat stimmte dem Wirtschaftsplan 2021 mit einem Jahresgewinn im Erfolgsplan von 87.746 Euro sowie Einnahmen und Ausgaben von 904.604 Euro im Vermögensplan zu.

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Beim Eigenbetrieb Gemeindeentwicklung, der das „Soziale Projekt Pfarrwiese“ abwickelt und verwaltet, geht es mit großen Schritten voran. Für die Aufstellung des Wirtschaftsplans wurde die Fertigstellung zum 1. Juli 2021 zugrunde gelegt. Im Erfolgsplan wird mit Einnahmen aus einer Vollvermietung der Wohnungen, der halben Belegung der beiden Pflegewohngemeinschaften und einer der drei Praxisräume gerechnet.

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Ausgaben sind durch die Verwaltungstätigkeit, Bewirtschaftungskosten und Zinsen für die Darlehen des sechs Millionen Projektes kalkuliert. Insgesamt wird in der Anfangsphase beim „Sozialen Projekt Pfarrwiese“ mit einem Jahresverlust von 103.075 Euro gerechnet. Im Jahr 2021 sind für die Erstellung und Ausstattung des Gebäudes Investitionen von 2,2 Millionen Euro vorgesehen.