Nachdem klar war, dass in den Sommerferien Betreuungsangebote stattfinden dürfen und welche Auflagen dafür gelten, bietet die Gemeinde auch in diesen Sommerferien eine Betreuung für Kindergarten- und Grundschulkinder an. Der Gemeinderat begrüßte das Angebot und stimmte einstimmig zu. Jetzt wird nochmals eine Umfrage unter den Eltern durchgeführt, um den Bedarf zu ermitteln.

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Eine Umfrage zur Bedarfsermittlung im Februar ergab, dass bei einer Mindestanzahl von fünf Kindern pro Tag eine Betreuung in der zweiten, vierten und sechsten Woche von 7 bis 13 Uhr angeboten werden könne, erläuterte Hauptamtsleiterin Tanja Würz. Dann war lange nicht klar, ob die Betreuung überhaupt stattfinden darf. Mittlerweile dürfen in den Sommerferien Schulgebäude unter Auflagen und unter Einhaltung der Hygieneregelungen in konstant zusammengesetzten Gruppen für eine Ferienbetreuung genutzt werden. Der Mindestabstand muss von den Kindern nicht mehr eingehalten werden. Die Verwaltung schlug daher vor, eine nochmalige Umfrage zu starten, um den eventuell veränderten Bedarf zu ermitteln. Denkbar sei, dass Eltern ihren Urlaub vorziehen mussten und jetzt Betreuungsbedarf hätten. Bei genügender Teilnehmeranzahl kann eine Betreuung auch in der ersten, dritten und fünften Ferienwoche von 7 bis 13 Uhr stattfinden.

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Den Einnahmen aus den Gebühren stehen die Ausgaben für Personal und Sachkosten gegenüber, so dass mit einem Defizit von 3.920 Euro bei einer sechswöchigen Betreuung kalkuliert wird. Vom Gemeinderat wurde der Vorschlag sehr begrüßt. „Ich bin zuversichtlich, dass jetzt deutlich mehr Eltern ihre Kinder anmelden. Dann sähe auch die Finanzierung besser aus“, so Franz Sutter (CDU).

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Bürgermeister Martin Benz gab bekannt, dass ein weiteres Grundstück für das geplante Baugebiet „Untere Lenggen“ in Lienheim erworben werden konnte. Dem Änderungsbauantrag auf Umbau und Sanierung eines Wohnhauses in der Felsenstraße in Hohentengen wurde zugestimmt, nachdem die Bebauungsvorschriften jetzt eingehalten werden. Der Rückbau der bereits errichten Mauer zur Hauptstraße werde vom Landratsamt verfügt, informierte Benz. Keine Einwände gab es gegen den Bauantrag auf Neubau eines Mehrfamilienhauses, Hauptstraße 30, in Hohentengen. Das 2019 abgebrannte Gebäude wurde bereits abgebrochen. Fünf Wohnungen sollen hier entstehen.