Die Rohbauarbeiten für das „Soziale Projekt Pfarrwiese“ sind fast abgeschlossen, jetzt wurden vom Gemeinderat weitere Vergaben für den Gebäudekomplex in der Ortsmitte von Hohentengen beschlossen und das Raumkonzept für die beiden Pflege-Wohngemeinschaften, Herzstück des Projektes, vorgestellt.

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Derzeit sind die letzten Arbeiten für das oberste Stockwerk des U-förmig angeordneten Gebäudes im Gange. „Es zeigt sich, dass wir trotz der Gebäudehöhe eine gute Belichtung im Gebäude haben“, so Architekt Peter Schanz, der das Raumkonzept für die Pflege-Wohngemeinschaften mit zwölf Plätzen im Erdgeschoss und acht Plätzen im ersten Obergeschoss vorstellte. Für die drei vorgesehenen Arztpraxen bleibt die Einteilung noch flexibel, um sie mit den Nutzern absprechen zu können.

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Der Zugang für die Pflegewohngruppen ist an der Ostseite des Gebäudes. Oberster Mehr Grundsatz für die Erstellung des Raumkonzeptes war Wohnlichkeit zu schaffen, erläuterte Schanz. Dazu wurde viel Holz und unterschiedliche Farbigkeit der Wände ausgewählt und vor den Zimmern ein Nischenbereich mit Sitzbank integriert. „Es sollte mehr nach Wohnen als nach Pflegeheim aussehen.“

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Die großzügige Wohnküche mit Essplatzbereich bietet Raum für Mithilfe im Sitzen und einen Zugang zur Terrasse sowie den Blick durch eine Verglasung in den gemeinschaftlichen Wohnzimmerbereich mit Fernseh-, Lese- und Spieleplätzen. Vorgesehen sind im gemeinsamen Wohnbereich Holzparkettböden.

Wohnlich, aber nicht strapazierfähig

Hier gaben einige Gemeinderäte zu bedenken, dass Holzböden zwar sehr wohnlich seien, aber weniger strapazierfähig und schwieriger zu pflegen. Eine Alternative wären Linoleumböden. Hier soll das Raumkonzept nochmals überdacht und ein alternatives Konzept erarbeitet werden.

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Die Vergabe der Leichtmetalltüren erfolgte an die Firma Gottfried Stark in Lienheim (18.659 Euro), die Eingangstüren Laubengänge für die Mietwohnungen (17.865 Euro) und die Holz-Alu-Fenster (123.730 Euro) an die Firma Fensterbau Gässler in Albbruck.

Die Kunststofffenster wird die Firma Isele aus Stühlingen liefern und einbauen (125.591 Euro). Die Dachdichtungsarbeiten wurden an die Firma Hildebrandt in Waldshut-Tiengen vergeben (270.032 Euro), inklusive eines Kontrollsystems der Dichtheit. Trotz Kostensteigerungen läge man noch im Gesamtkostenbudget, so Schanz.

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Geprüft wird auf Nachfrage von Richard Wagner (CDU), ob es sinnvoll ist, auf dem begrünten Dach eine Photovoltaikanlage zu installieren. Die begrünten Dachflächen auf Kindertagesstätte und Sozialem Projekt sind Teil der Ausgleichsmaßnahmen für das neue Gewerbegebiet. Wenn die Rohbauarbeiten abgeschlossen sind, wird es einen Besichtigungstermin für interessierte Bürger geben.

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