Mit der Erneuerung des 200 Jahre alten Wegkreuzes an der Landstraße L 161a, in der Kurve beim Abzweig nach Bühl, nimmt sich der Freundeskreis Kleindenkmäler des Bürgernetzwerkes Hohentengen zusammen mit der Dorfgemeinschaft Stetten ein neues Projekt vor. Da es mittlerweile verfallen und nicht mehr zu restaurieren ist, soll es nach altem Vorbild neu erstellt werden.

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Seit 1820 stand das Wegkreuz an der Landstraße zwischen Stetten und Grießen. Der Sandstein stammt vermutlich aus einem Steinbruch auf dem Kalten Wangen, aus dem auch die Stettener Kirche gebaut wurde, ist einem Informationsblatt des Freundeskreis Kleindenkmäler zu entnehmen.

Mittlerweile steht nur noch der Sockel, das Kreuz ist in sich zusammengefallen. Die Einzelteile lagern auf dem Bauhof der Gemeinde, die Christusfigur wird in der Sakristei der Stettener St. Bernhard Kirche aufbewahrt.

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Da der Sockel nicht mehr standfest und die Inschrift nicht mehr lesbar ist, bleibt nach Prüfung durch Steinmetz Jürgen Kübler aus Jestetten nur die Herstellung eines neuen Wegkreuzes nach altem Vorbild. Wie es einmal aussah ist der Broschüre von Herbert Fuchs sen. zu den Wegkreuzen in der Gemeinde, veröffentlicht 2006, zu entnehmen.

So sah das Wegkreuz an der L 161 a, Abzweig Bühl, noch vor 14 Jahren aus.
So sah das Wegkreuz an der L 161 a, Abzweig Bühl, noch vor 14 Jahren aus. | Bild: Herbert Fuchs

Die Inschrift darauf lautete: „Ich danke dir Herr Jesu Christ, dass du für mich gestorben bist. Ach lass dein Blut und deine Pein an mir doch nicht verloren sein.“ Vor Ort machten sich Mitglieder des Freundeskreises und Vertreter der Dorfgemeinschaft Stetten, die das Projekt unterstützt, zusammen mit Jürgen Kübler ein Bild vom Zustand des Restbestandes. Mehrere Tausend Euro werden für die Neuerstellung investiert werden müssen, erste Spendenzusagen gäbe es bereits.

An einem vor Ort Termin machten sich (von links) Sven Bober, Alexander Hufper, Steinmetz Jürgen Kübler, Alexander Stillner und Gerlinde Ebi (nicht im Bild) vom Freundeskreis Kleindenkmäler und der Dorfgemeinschaft Stetten ein Bild vom verbliebenen Rest des verfallenen Wegkreuzes an der L 161 a, Abzweig Bühl.
An einem vor Ort Termin machten sich (von links) Sven Bober, Alexander Hufper, Steinmetz Jürgen Kübler, Alexander Stillner und Gerlinde Ebi (nicht im Bild) vom Freundeskreis Kleindenkmäler und der Dorfgemeinschaft Stetten ein Bild vom verbliebenen Rest des verfallenen Wegkreuzes an der L 161 a, Abzweig Bühl. | Bild: Gerlinde Ebi

Wer mehr dazu wissen möchte, kann sich an Gerlinde Ebi, Alexander Stillner oder Sven Bober vom Freundeskreis Kleindenkmäler wenden oder an Alexander Hupfer und Jan Krauth von der Dorfgemeinschaft Stetten.

Spenden können auf das Konto des Bürgernetzwerkes Hohentengen, IBAN DE 04 6845 2290 0077085132, Verwendungszweck „Wegkreuz Stettener Berg“ gehen. Mehr Informationen gibt es im Internet (buergernetzwerk.hohentengen.net).