Ein auf die Initiative des Vereins Dorfgemeinschaft Stetten organisierter „Dorfputz“ hat dieser Tage eine traurige Müllbilanz ergeben. „Besonders schrecklich ist, dass entlang der L 161a hunderte Baby-Windeln aus Autos geworfen und illegal in die Landschaft entsorgt worden sind“, berichtet Robin Hack, stellvertretender Vorsitzende der Dorfgemeinschaft.

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In voneinander unabhängigen Kleinstgruppen aufgeteilt und damit den gültigen Corona-Regeln entsprechend, wurden sechs Routen rund um das Dorf Stetten abgelaufen. Dabei wurde jede Menge Müll in Form von Flaschen, Zigaretten, Dosen, Papier und Plastik entlang der Wiesen, Wege und Straßen gesammelt. Über zwei Kubikmeter an Abfällen kamen zusammen, die anschließend über den Gemeindebauhof fachmännisch entsorgt wurden.

Erschreckend waren die Funde entlang der L161 a von Stetten in Richtung Grießen. Dort waren schon in den vergangenen Wochen weit über 100 illegal entsorgte Babywindeln durch engagierte Bürger aus Stetten aufgesammelt worden. Bei der Putzaktion der Dorfgemeinschaft wurden dort wieder 30 gebrauchte Babywindeln gefunden. „Offensichtlich werden die Windeln nach wie vor durch bislang noch Unbekannte während der Fahrt aus dem Auto geworfen und so im Wald und in den Wiesen entsorgt“, vermutet Robin Hack.

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Inzwischen seien Maßnahmen ergriffen worden, um den Verursachern dieser Umweltverschmutzung auf die Spur zu kommen. Auch die Polizei ist eingeschaltet worden. Falls die Verursacher dieser illegalen Windel-Entsorgung erwischt werden, drohen ihnen Bußgelder von 200 bis zu 800 Euro, so Polizeisprecher Matthias Albicker.