Die Planung der Sanierung der Mehrzweckhalle Hohentengen schreitet voran. Das Großprojekt mit veranschlagten Kosten von 2,4 Millionen Euro umfasst eine grundlegende Sanierung, energetische Maßnahmen und Anbauten. Mit dem westlichen Anbau soll es nach den Sommerferien losgehen. Ab Februar 2021 wird die Halle für Schul-, Trainings- und Veranstaltungs-Betrieb mindestens für ein Jahr gesperrt sein.

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Gerhard und Matthias Bachmann vom gleichnamigen Planungsbüro stellten die inzwischen konkretisierte Ausführungsplanung dem Gemeinderat vor. Zusammen mit der Verwaltung und einer Arbeitsgruppe aus Schul- und Vereinsvertretern wurden mehrfach Besprechungen durchgeführt. „Es ist eine sehr konstruktive und fruchtbare Zusammenarbeit“, so Bachmann.

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Angegangen wurden die Themen Brandschutz, Elektroplanung, Akustik, Beleuchtung, Lüftung, Heizung, Prallschutzwände, Bühnenausstattung und Küche und mit Experten besprochen, so dass jetzt ein konkretes Konzept vorgelegt wurde. Erweitert werden die Lagerkapazitäten durch die Anbauten an die Ost- und Westseite der Halle.

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Der Bühnenraum wird durch Auslagerung der Lüftung vergrößert. Durch verschiebbare Elemente statt Vorhang wird eine größere Bühnenöffnung und damit bessere Akustik geschaffen und die Bühne als zweiter Raum nutzbar. Durch den Anbau ergeben sich neue Lagerflächen hinter der Bühne.

Das bisherige Stuhl- und Tischlager sowie die Küche werden in den westlichen Anbau verlagert, so dass hier zusätzlicher Raum für Sportgeräte, einen neuen Technikraum, einen weiteren Fluchtweg, zusätzliche Frauen-WCs und eine barrierefreie Toilette entsteht. Die neue Küche, Hausmeister-, Putz- und Kühlraum sowie ein Lagerbereich finden ebenfalls im Untergeschoss des Westanbaus Platz.

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Die Warenanlieferung erfolgt über das Obergeschoss des Anbaus über einen Lift oder eine Treppe. Vorgesehen sind die Sanierung der Umkleiden und sanitären Anlagen, der Einbau neuer Brandschutztüren, die Beschattung der neuen Fenster durch Jalousien, neue Wandverkleidungen mit Prallschutzwänden, Deckenerneuerung und -dämmung. Über eine Außendämmung und Installation einer Photovoltaikanlage wird noch zu diskutieren sein.

Noch vor den Sommerferien sollen die Erdarbeiten für den Westanbau erfolgen, nach den Ferien geht es mit dem Anbau los. Als nächster Schritt sind Hallen-Besichtigungen mit der Arbeitsgruppe und den Gemeinderäten geplant, um dann die Details auszuarbeiten.

Der Gemeinderat stimmte in seiner Sitzung dem Abschluss eines Ingenieurvertrags für die Mehrzweckhalle (268.605 Euro) und für das neue Rechenzentrum des Eigenbetriebs Moderne Kommunikationstechnologie (76.314 Euro) mit dem Planungsbüro Bachmann zu.