Das Bürgernetzwerk Hohentengen bietet in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Hohentengen für impfberechtigte Bürger Hilfe bei den Impfterminen und einen Fahrdienst zum Kreisimpfzentrum nach Tiengen an. Wer in seinem Umfeld keine Hilfe zur Verfügung hat, kann sich an Wolfgang Moranz oder Mechthild Hupfer wenden.

Wolfgang Moranz (Telefon 07742/60 58) und Mechthild Hupfer (07742/43 74) vom Vorstand des Bürgernetzwerks haben die Organisation übernommen. Die Gemeinde stellt die Transportfahrzeuge sowie bei Bedarf FFP2-Masken und Desinfektionsmittel zur Verfügung.

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„Für Ältere und Leute, die nicht so PC-affin sind, ist das Verfahren sehr kompliziert. Zum Teil haben die Impfwilligen zwar jemanden, der sie fährt, kommen aber nicht an einen Impftermin", berichtet Wolfgang Moranz. Seit dem 19. Januar versucht er täglich für Personen, die sich bereits gemeldet haben, einen Termin für eine erste und zweite Impfung zu bekommen. Nur zweimal ist es ihm bislang gelungen. Bedingt durch die geringe Menge an Impfdosen, die dem Kreis für das Impfzentrum zur Verfügung stehen, gibt es noch viel zu wenig Termine.

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„Es ist sehr unbefriedigend, dass man keine Termine bekommt. Da geht es allen Bürgernetzwerken gleich“, so Moranz. Gut wäre, es gäbe ein festes Zeitfenster für die Terminvereinbarungen beim Kreisimpfzentrum. Wer den empfohlenen Weg, digital einen Termin zu bekommen, wählt, muss außer seinem PC auch ein Handy haben, um mittels des ersten Codes (per SMS) plus zweiten Zugangscode (per Mail) in das Buchungssystem zu gelangen.

„Wer nicht weiterkommt, kann sich an uns wenden. Wir geben gerne Hilfestellung, entweder begleiten wir telefonisch oder wir übernehmen die Vereinbarung eines Termins“, sagt Wolfgang Moranz. Sollte es richtig losgehen mit den Impfungen, werden eventuell noch Fahrer gebraucht. Wer sich einbringen möchte, kann sich ebenfalls bei den Organisatoren melden.