Mit einer Reihe von Vergaben beschäftigte sich der Gemeinderat. Günstiger als erwartet fallen die Erschließungsarbeiten für das neue Gewerbegebiet „Riedäcker Höhen“ in Hohentengen aus. Auch wer die Arbeiten zur Sanierung des Trinkwasserhochbehälters Pepper in Lienheim durchführt, liegt jetzt vor.

Positiv überrascht war Bürgermeister Martin Benz über das Ergebnis der Ausschreibung der Erd-, Kanal-, Rohrleitungs-, Straßenbau- und Kabelbauarbeiten zur Erschließung des Gewerbegebietes „Riedäcker Höhen“ in Hohentengen. Ingenieur Harald Güthler stellte dem Gemeinderat die Angebote vor. Der günstigste Bieter lag rund 20 Prozent unter der Kostenschätzung. Wegen des großen Unterschiedes hatte Güthler Rücksprache mit dem Bieter genommen und schloss ein Risiko für Bieter und Gemeinde aus. „Solche Preise wären vor zwei Jahren völlig normal gewesen. Sie sind auskömmlich“, merkte Gemeinderat Peter Schanz (Die Grünen) an.

Alle Bieter hatten neben einem Hauptangebot auch ein Neben- oder Pauschalangebot mit Nachlässen vorgelegt. „Wir tendieren zum Pauschalangebot, wobei Rapporte abzuliefern und das eingebaute Material vom Ingenieurbüro zu prüfen sind“, schlug Bürgermeister Benz seitens der Verwaltung vor. Da die Firma bekannt sei, hatte der Gemeinderat keine Bedenken die Erschließungsarbeiten an die Firma Klefenz aus Tiengen zum Pauschalangebot von rund 978 000 Euro zu vergeben.

Für die Sanierung des Hochbehälters Pepper in Lienheim gingen die Malerarbeiten an die Firma Andries aus Hohentengen (9240 Euro), die Schlosserarbeiten an die Firma Thoma aus Hohentengen (24 085 Euro) und die Fliesenarbeiten an die Firma Diem aus Stühlingen (13 288 Euro).

Die neue Verrohrung war bereits vergeben worden. Jetzt soll noch eine neue Innenbeschichtung aufgetragen werden. „Dann haben wir unseren ältesten Hochbehälter auf den Stand der neuesten Technik gebracht“, so Bürgermeister Martin Benz.

In die Jahre gekommen ist das Fahrzeug der Gemeinschaftskläranlage Hohentengen. Dem Vorschlag der Verwaltung, es durch einen Subaru Forester Jahreswagen zum Preis von 19 900 Euro zu ersetzen, stimmte der Rat zu. Der Gemeindeanteil für das Fahrzeug beträgt rund 7000 Euro.