Wie jedes Jahr hatte der Radsportverein Lienheim am Sonntag zum traditionellen Volksradfahren aufgerufen. Eingeladen wurde zum Volksradfahren auf verschiedenen Strecken, die vorher abgesteckt wurden.

Mit dem Rad konnte man die einfache Strecke über das Kraftwerk Reckingen, auf der Schweizer Seite bis Kraftwerk Eglisau zurück über den Kontrollpunkt Hohentengen nach Lienheim fahren. Mit dem Mountainbike gab es 35 Kilometer und 50 Kilometer über das Kraftwerk Reckingen, Rümikoner Berg, Fisibach, Weichach, Glattfelden zum Kraftwerk Eglisau zum Kontrollpunkt Hohentengen, und eine Variante zum Wannenberg, Rohrhof, zurück nach Lienheim.

Der Parkplatz vor der Halle in Lienheim.
Der Parkplatz vor der Halle in Lienheim. | Bild: Stefan Kurczynski

Dieses Mal waren es zwar "nur" 85 Teilnehmer, im Gegensatz zum Vorjahr mit 108 Teilnehmern. Aber bei einem so schönen Sonntag mit herrlichstem Wetter war das Schwimmbad vielleicht einladender als eine Radtour. Es nahmen auch wieder örtliche Vereine und Gruppen am Volksradfahren teil, sowie befreundete Radsportvereine aus Erzingen, Schmitzingen, Lottstetten und Grimmelshofen. Aus Lienheim selbst fuhren Gruppen der Feuerwehr, des Musikvereins, der Guggenmusik, des Kirchenchors, sowie des Narrenvereines diese Tour mit.

Eine gut vorbereitete Mannschaft des RSV in der Küche.
Eine gut vorbereitete Mannschaft des RSV in der Küche. | Bild: Stefan Kurczynski

Alwin Lierheimer, Vorsitzender des Radsportvereins Lienheim freute sich: "Es war ein wunderbarer Tag, das Wetter hat mitgespielt und es ist kein Unfall unterwegs passiert, was das Wichtigste ist." Für die musikalische Unterhaltung sorgte der Musikverein Lienheim. Die ältesten Teilnehmer beim Volksradfahren waren Herta Schmitt mit über 70 Jahren und Erwin Arndt mit über 80 Jahren. Beide sind aus Lienheim.

Zum Ende der Veranstaltung wurden noch Geschenke vom Vorsitzenden Lierheimer an die jeweiligen Teilnehmer überreicht. Als stärkste Gruppe trat der Narrenverein Lienheim an und erhielt ein großes Stück Speck. Ebenfalls ein großes Stück Speck erhielten die Freunde vom Radsportverein Erzingen, als stärkster teilnehmender Radsportverein. Die beiden ältesten Teilnehmer konnten leider nicht mit einem Geschenk ausgezeichnet werden. Sie hatten die Veranstaltung bereits vorzeitig verlassen.

Auch ein gutes Essen durfte nicht fehlen. Nach der Tour konnte man sich ordentlich stärken.
Auch ein gutes Essen durfte nicht fehlen. Nach der Tour konnte man sich ordentlich stärken. | Bild: Stefan Kurczynski