Mit dem Umbau und der Erweiterung des ehemaligen Jugendraumes „Blockhaus“ im Ortsteil Hohentengen möchte das Bürgernetzwerk Hohentengen ein ehrenamtlich geführtes Begegnungszentrum für Jung und Alt schaffen. Vom Gemeinderat wurden dafür jetzt 40 000 Euro an Finanzmitteln bewilligt. Zirka 12 000 Euro sollen an Eigenleistungen erbracht werden.

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René Manthey von der Projektgruppe „Blockhuus“ des Bürgernetzwerkes Hohentengen informierte über den Stand des bereits im Juni im Gemeinderat vorgestellten Projektes. Zweimal gab es einen Tag der offenen Tür und es wurde ein Sommerabschlussfest gefeiert. „Es sind sehr viele Bürger von Jung bis Alt gekommen und haben in ungezwungener Atmosphäre zusammen gefeiert“, freut er sich über die bislang gute Resonanz auf das Projekt.

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„Hier soll ein Angebot von Bürgern für Bürger entstehen.“ Und es wurden auch bereits Ideen eingebracht: Kreativworkshop, Secondhand-Börse, Möglichkeit zur Begegnung und Gedankenaustausch, Raum für die Jugend, Themenabende für Erwachsene, Filmabende, Spielenachmittage und Jassturniere, Feste feiern waren Vorschläge für Aktivitäten.

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Eine Kostenschätzung für die erforderlichen Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen legte Architekt und Gemeinderat Peter Schanz vor. Als Stellplätze wurden die Kindergartenparkplätze an der Hauptstraße zugeordnet, die außerhalb der Tagesstättenzeiten genutzt werden können. Barrierefreie Erschließung, Umbau der Toilettenanlage, Öffnung nach Westen mit Terrassentüren und Anbau einer Terrasse, Erneuerung der Teeküche, Umzäunung und Fahrradstellplätze, Maler-, Boden- und Elektroarbeiten, Dämmung des Gebäudes, Austausch der Elektroheizungen, eine neue Eingangstür und Einbauschränke summieren sich auf 52 000 Euro. Eigenleistungen wurden in Höhe von 12.000 Euro angesetzt, so dass ein Finanzierungsbedarf von 40.000 Euro durch außerplanmäßige Haushaltsmittel blieb. Ein Zuschussantrag an die „Aktion Mensch“ wurde bereits vom Projektteam ausgearbeitet. Unterstützt wird das Projekt durch den Ehrenamtsfond des Landkreises.

Bürgermeister lobt Initiative

„Was bisher geschafft wurde ist toll, ein herzlichen Dank an alle, die mitgewirkt haben“, lobte Bürgermeister Martin Benz die Initiative. Vom Gemeinderat war bereits im Juni Zustimmung signalisiert worden, so dass es jetzt um das „Ja“ zum Bauantrag und die Bewilligung der Finanzmittel ging. Beides fiel einstimmig aus, so dass mit den Baumaßnahmen begonnen werden kann. „Bis zum Frühjahr 2020 sollte es fertig sein“, steckte René Manthey den zeitlichen Rahmen für die Realisierung.

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