Unter Auflagen fand beim Gemeinderat ein Bauantrag zur Erweiterung des Gartenwirtschaftsteils des bestehenden Imbissgebäudes in der Hauptstraße in Hohentengen Zustimmung. Durch die Umgestaltung wird eine Verbesserung der dortigen Parksituation erwartet.

Die als Park&Ride Plätze und für Gäste des Skulpturenweges genutze Parkanlage bei der Antoniuskapelle soll nicht mehr durch nächtliche Dauerparker aus dem benachbarten Kaiserstuhl genutzt werden können. Die Parkzeit wird künftig eingeschränkt.
Die als Park&Ride Plätze und für Gäste des Skulpturenweges genutze Parkanlage bei der Antoniuskapelle soll nicht mehr durch nächtliche Dauerparker aus dem benachbarten Kaiserstuhl genutzt werden können. Die Parkzeit wird künftig eingeschränkt. | Bild: Sabine Gems-Thoma

„Wir haben das Vorhaben im Vorfeld sehr genau geprüft und insbesondere die Lösung der Stellplatzfrage angeschaut“, informierte Bürgermeister Martin Benz zum Bauantrag auf Erweiterung der bestehenden Gartenwirtschaft mit Lagerraum in der Hauptstraße 8 und 10. Bislang ist der Gartenwirtschaftsteil vor dem Gebäude eingerichtet, künftig sollen die Sitzplätze an der Westseite des Imbissstandes platziert werden. Vor dem Gebäude würden dadurch sieben Stellplätze entstehen.

Entschärfung der Situation in Sicht

Momentan wird häufig auf dem Gehweg oder auf den gegenüberliegenden Plätzen der Kindertagesstätte geparkt. „Wir versprechen uns eine Entschärfung der Situation“, so Benz und schlug vor, das Einvernehmen unter der Bedingung zu erteilen, dass an der Vorderseite zur Hauptstraße hin keine Tische aufgestellt werden, da sonst die ausgewiesenen Stellplätze nicht nutzbar wären.

Begrenzung der Sitzplätze

Die Anzahl der Sitzplätze der Gartenwirtschaft sei auf 30 zu begrenzen und der Betrieb des Gartenwirtschaftsteils auf 22 Uhr zu beschränken. „Sollte das nicht eingehalten werden, werden wir den Antrag auf Entzug der Konzessionierung stellen“, machte Benz deutlich. Aufgenommen wurde außerdem der Vorschlag von Uwe Hecht (Freie Wähler), die Parkplätze zu markieren. Unter diesen Auflagen stimmte der Gemeinderat zu.