Auf eine höchst spannende Reise durch die Welt nahmen die jungen Akteure der Theater AG der Primarstufe der GMS Rheintal die Zuschauer in ihrem neuen Stück „Drachenreiter“, nach dem Fantasy-Roman von Cornelia Funke, mit.

Gemeinsam sind sie listig und stark und machen sich auf die Suche nach dem Saum des Himmels, den letzten sicheren Ort für Drachen auf dieser Welt: der junge Drache Lung (Paulin Simon), seine übellaunige Koboldfreundin Schwefelfell (Valerie Martin)und der gewitzte und mutie Waisenjunge Ben (Celine Maier, von links).
Gemeinsam sind sie listig und stark und machen sich auf die Suche nach dem Saum des Himmels, den letzten sicheren Ort für Drachen auf dieser Welt: der junge Drache Lung (Paulin Simon), seine übellaunige Koboldfreundin Schwefelfell (Valerie Martin)und der gewitzte und mutie Waisenjunge Ben (Celine Maier, von links). | Bild: Sabine Gems-Thoma

Gut zwei Stunden dauerte die abenteuerliche Suche nach dem letzten Zufluchtsort der Drachen. Der Schulchor bereicherte musikalisch mit den passenden Liedern. Riesenapplaus gab es in der Mehrzweckhalle für alle Beteiligten und ein tolles Theatererlebnis.

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Gut ein halbes Jahr haben die 21 Schüler zusammen mit ihrer engagierten Leiterin Annette Jäger für ihre beiden Auftritte geprobt. Die passenden Lieder hatte Andrea Ilg ausgesucht und mit dem Schulchor einstudiert. Keine leichte Aufgabe, Drachenflüge über Meere und Berge zu inszenieren und die verschiedenen Spielorte wie Hafenspeicher und Hinterhof, Höhlen, Keller und Pyramiden, Schlucht, Gebirge und buddhistisches Kloster in Kulisse umzusetzen.

Böses führt Nesselbrand (Johannes Riegling), der goldene Drache, im Schilde und knechtet seine ergebenen Diener Fliegenbein (Lijana Mayer) und Kiesbart (Sarah Burger, von links), die sich das irgendwann nicht mehr gefallen lassen.
Böses führt Nesselbrand (Johannes Riegling), der goldene Drache, im Schilde und knechtet seine ergebenen Diener Fliegenbein (Lijana Mayer) und Kiesbart (Sarah Burger, von links), die sich das irgendwann nicht mehr gefallen lassen. | Bild: Sabine Gems-Thoma

Dank moderner Technik und der Unterstützung vieler Helfer wurden Drachenflug und Hintergrund auf Großleinwand projiziert und ließen die Zuschauer so in das Geschehen eintauchen. „Die Kulissen waren eine sehr große Herausforderung. Und für einige galt es, eine enorme Textfülle zu lernen“, beschreibt Annette Jäger die besonderen Anforderungen des Stückes.

Die passende Musik zur spannenden Geschichte vom Drachenreiter gaben die jungen Sänger des Schulchores der Primarstufe unter der Leitung und Keyboardbegleitung von Andrea Ilg.
Die passende Musik zur spannenden Geschichte vom Drachenreiter gaben die jungen Sänger des Schulchores der Primarstufe unter der Leitung und Keyboardbegleitung von Andrea Ilg. | Bild: Sabine Gems-Thoma

Mit Bravour meisterten die jungen Schauspieler ihren Part und schafften es, dass die Zuschauer zwei Stunden aufmerksam und mucksmäuschenstill die spannende Geschichte um den jungen Drachen Lung (Paulin Simon), den gewitzten Waisenjungen Ben (Celine Maier) und die übellaunige Koboldfreundin Schwefelfell (Valerie Martin), ihren Gegenspieler Nesselbrand (Johannes Riegling), Kobolde, Diener, Drachenforscher, Mönch und viele andere, mitverfolgten. Und ganz nebenbei ging es auch um das Thema Flucht und fremde Welten, den Wert der Freundschaft, den Mut, zu handeln, die Chance sich zu ändern und die Übernahme von Verantwortung.

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Stolz können nicht nur Lung, Ben und Schwefelfell sein, das Rätsel um den letzten Zufluchtsort der Drachen gelöst und die alte Prophezeiung erfüllt und damit die Drachen gerettet zu haben. Auch die Akteure und Chorsänger hatten eine Mammutleistung vollbracht und erhielten verdient begeisterten Schlussbeifall.