Gute Fortschritte macht der Aufbau auf den südwestlichen Flügel der Kindertagesstätte Hohentengen. Hier entstehen weitere Räumlichkeiten für eine dritte Krippengruppe, da die Nachfrage nach Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren groß ist. Im Gemeinderat wurden weitere Auftragsarbeiten vergeben. 2016 wurde die fünfgruppige Kindertagesstätte auf der ehemaligen Pfarrwiese in Hohentengen eingeweiht. Vorausschauend war die Möglichkeit der Einrichtung einer dritten Krippengruppe im Obergeschoss berücksichtigt worden, wenngleich man nicht so schnell mit dem notwendigen Ausbau der Tagesstätte gerechnet hatte.

Architekt informiert

Architekt Peter Schanz informierte, dass der Gemeindebauhof bereits die Dachbegrünung des bestehenden Flachdachs und die Kiesauflage entfernt habe, das Gebäude eingerüstet, die Heizung versetzt und die Fassade an den notwendigen Stellen aufgesägt sei, so dass die vorgefertigte Holzkonstruktion Anfang November aufgesetzt werden könne.

Als weitere Gewerke wurde jetzt die sanitäre Installation an die Firma Klaus Wehrle, Bergöschingen, zum Preis von 12 546 Euro vergeben, die Heizungsinstallation geht an die Firma Rolf Preis aus Kadelburg (11 413 Euro). Die Dachabdichtungsarbeiten für das Flachdach wird die Firma Rudi Metzler GmbH aus Hinterzarten übernehmen (45 074 Euro).

Soziales Projekt Pfarrwiese

Losgehen soll es demnächst mit den Erdarbeiten für das soziale Projekt Pfarrwiese, ein Gebäudekomplex mit ambulant betreuten Pflegeplätzen, Arztpraxen, Café, Treffpunkt und Wohnungen. Für die Unterkellerung und Tiefgarage sei eine Baugrube von zirka 5400 Kubikmetern Aushub erforderlich, erläuterte Planer Peter Schanz. Der Untergrund bestehe größtenteils aus Fels mit sehr hartem Kalkstein. Ein Wegspitzen würde vier Monate großen Lärm verursachen, so dass als Alternative ein Tiefbauunternehmen gesucht wurde, das bereit wäre, eine Sprengung auf der Pfarrwiese im Ortskern vorzunehmen.

Dazu wurden Verhandlungen mit der Firma Karl Ernesti GmbH aus Tiengen aufgenommen. Da eine Sprengung eine wesentlich schnellere Bauzeit, weniger Lärmbelästigung und wesentliche Kosteneinsparungen bedeute, empfahl Architekt Schanz die Firma Ernesti mit einer Sprengung zu beauftragen. Die Kosten für die Erdarbeiten liegen bei insgesamt 205 275 Euro. Der Gemeinderat folgte dem Vorschlag einstimmig.