Sie turnen seit Jahrzehnten zusammen, und das immer montags. Grund genug, einige langjährige Mitglieder der Montagsgymnastikgruppe bei Gertie Abels, die dem FC Hochrhein angeschlossen ist, besonders zu ehren. Für neue Mitglieder ist die Gruppe immer offen.

Im Wandel der Zeit

Vor fast 50 Jahren hat Thekla Rücker, Ehefrau des damaligen Schulrektors Franz Rücker, mit einer Gymnastikgruppe angefangen, erinnert sich Elke Maier. Damals wurde noch im heutigen Chemiesaal der Schule in Hohentengen geturnt, später dann in der Mehrzweckhalle und heute in der neuen Turnhalle im Mensaanbau der Schule. Von Thekla Rücker übernahm Barbara Thunsdorf, später Maria Pospischil die Gruppe. Einigen werden die fantasievollen Ideen zur Fasnacht noch in guter Erinnerung sein, als die Frauen als Fußgruppe-Pospischil beim Umzug mitliefen.

Sport tut ihnen gut

Seit nunmehr 25 Jahren leitet Gertie Abels die 20-köpfige Gruppe, jeden Montag von 17.30 bis 18.30 Uhr. Zwölf Teilnehmerinnen zwischen 50 und 80 Jahren sind meistens dabei – und das hoch motiviert, wie die Übungsleiterin versichert. Der Eindruck bestätigt sich durchaus beim Hineinschnuppern in die Stunde. Warum machen sie Sport? „Weil es uns guttut, es ist ein Ausgleich für uns“, kommt als Antwort von Doris Hauger. „Für uns gilt das Motto: ‚Sport ist Mord’ nicht.“ Irmgard Kötzel sagt: „Wir wollen uns etwas Gutes tun.“

Kleingeräte liegen im Trend

Früher wurde noch an Großgeräten wie Ringen, Barren und Sprossenwand geturnt, heute steht eine Vielzahl an Kleingeräten für die Fitness auf dem Programm, um den ganzen Körper durchzuarbeiten und die Koordination zu schulen – und das natürlich mit Musik. „Da merken wir dann, was wir tagsüber noch nicht bewegt haben“, sagt Lucia Burger und lacht. Zum Abschluss wird entspannt, mit autogenem Training oder einer Igelball-Massage.

Dankeschön

Heute steht noch ein gemütlicher Hock auf dem Programm, aber vorher wurde die Fitness trainiert. Mit einem Präsent dankte Lucia Burger, selbst seit 40 Jahren dabei, Doris Hauger für 45 Jahre, Irmgard Kötzel für 40 Jahre, Elfriede Andries für 30 Jahre, Gertie Abels für 25 Jahre, Antonietta Boller und Heidi Halmer für 20 Jahre und Inge Fischer für zehn Jahre treue Mitgliedschaft sowie Sabine Harrer für fünf Jahre Kassenprüfung.