Mit dem Waldforschertag endete der Hohentengener Ferienspaß. 75 Kinder haben teilgenommen und waren mit Eifer bei den 21 Angeboten von Werken und Basteln über Sport und Erkundungsfahrten bis zum Besuch von Feuerwehr und DRK dabei. Auch im nächsten Jahr wird der Förderverein der Schule den beliebten Ferienspaß wieder anbieten.

Positive Bilanz

Ein großes Dankeschön ging von Sandra Kaiser vom Förderverein der Schule Hohentengen an die Kursleiter. Viele Vereine und Privatpersonen haben den Kindern in den Sommerferien Abwechslung geboten. „Die Unterstützung und Zusammenarbeit mit allen Mitwirkenden war toll und von den Kindern kamen viele positive Rückmeldungen. Darüber haben wir uns sehr gefreut. Da ist klar, dass es auch im nächsten Jahr wieder ein so schönes, buntes Programm geben soll“, sagt die Organisatorin über den guten Verlauf. Manche Kurse wurden gleich zwei- oder sogar dreimal angeboten. Besonders beliebt war das Kochen. Auch die neuen Angebote kamen gut an. Neues auszuprobieren, macht nicht nur Spaß, ganz nebenbei lernt man auch wieder etwas dazu.

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Klar, dass beim Forschertag im Wald mit Förster Michael Albrecht ein Winzling im Mittelpunkt stand: der Borkenkäfer. „Was fällt euch auf, wenn ihr euch umschaut?“ Die Frage war nicht schwer zu beantworten: „Da sind weniger Bäume“, das war für alle augenfällig. Warum das so ist und was jetzt alles getan werden muss, das wissen die Waldforscher jetzt und machten sich zunächst auf Spurensuche.

Dem Borkenkäfer auf der Spur: Unter der Rinde einer Fichte waren die winzgen Käfer leicht zu finden. Von der Larve über den hellen Jungkäfer bis zum dunkelbraunen erwachsenen Schädling erklärt Förster Michael Albrecht den Ferienspaßkindern die Entwicklungsstadien des Käfers.
Dem Borkenkäfer auf der Spur: Unter der Rinde einer Fichte waren die winzgen Käfer leicht zu finden. Von der Larve über den hellen Jungkäfer bis zum dunkelbraunen erwachsenen Schädling erklärt Förster Michael Albrecht den Ferienspaßkindern die Entwicklungsstadien des Käfers. | Bild: Sabine Gems-Thoma

Unter der Rinde einer Fichte wurden sie sofort fündig. „Bis zu 4000 Borkenkäfer sitzen unter der Rinde an einem Baum“, erklärte Michael Albrecht. „Jedes Weibchen bekommt dreimal im Jahr 40 Kinder. 2000 Weibchen sind an einem Stamm. Da könnt ihr ausrechnen, wie viele es werden“, lautete die Rechenaufgabe. Der Förster erläuterte, warum die befallenen Bäume aus dem Wald geschafft werden müssen und wie das passiert, wie sie gefällt werden, was aus dem Holz gemacht wird, wie neuer Wald wachsen kann und wie er gepflegt werden muss.