Eine eindrucksvolle Konzertstunde boten die Spielgemeinschaft Hohentengen – Kaiserstuhl mit ihrem Dirigenten Manuel Wagner und der Xangverein Extrem Fin unter der Leitung von Georg Boller in der Pfarrkirche St. Maria. Eingeladen hatte das Blasorchester und der Zuspruch war ausgesprochen gut. Dass es gefiel, zeigten die lang anhaltenden Beifallsbekundungen.

Besondere Akustik und Kühle in der Kirche

Bei sommerlichen Temperaturen war die angenehm kühle Kirche nahezu voll besetzt. Einen besonderen Gruß richtete Matthias Maier, Vorsitzender der Spielgemeinschaft, an die Gäste vom Xangverein Extrem Fin und dankte für Bereitschaft, an diesem Konzertabend mitzuwirken. „Erleben Sie die besondere Akustik der Kirche und die verschiedenen Facetten des Gesangs und der Blasmusik“, lud er zu einem ansprechenden und abwechslungsreichen Konzert ein.

Zu Gast beim Konzert der Spielgemeinschaft Hohentengen-Kaiserstuhl war der Xangverein Extrem Fin unter der Leitung von Georg Boller und überzeugte mit gesanglicher Note.
Zu Gast beim Konzert der Spielgemeinschaft Hohentengen-Kaiserstuhl war der Xangverein Extrem Fin unter der Leitung von Georg Boller und überzeugte mit gesanglicher Note. | Bild: Sabine Gems-Thoma

Zunächst hatten die Gäste das Wort und stimmten mit „Audite silete“ in harmonische Vielstimmigkeit und mit „Fröhlich klingen unsere Lieder“ auf die Freuden der Musik ein. Mit Inbrunst ging es in „Weep, O Mine Eyes“ nochmals ins 16. Jahrhundert und mit dem ungarischen „Kosci, Szekér“ temperamentvoll ins 20. Jahrhundert.

Beliebte Klassiker erklingen

Viel Beifall gab es für die dargebrachte Version von Simon & Garfunkels Welthit „El Condor Pasa“. Schwelgen konnten die Zuhörer in Hubert von Goiserns Liebeslied „Weit, weit weg“, zart und gefühlvoll klangen die Glück- und Segenswünsche in der Zugabe „Irish Blessing“. Mit lang anhaltendem Beifall und rhythmischem Klatschen dankten die Zuhörer für das besondere Konzert.

Orchester mit hohem Niveau

Nicht weniger eindrucksvoll präsentierte sich die Spielgemeinschaft unter der Leitung von Manuel Wagner. Einen imposanten musikalischen Gang durch die mächtige Burg von Allymes, klangewaltig, spannend, bedrohlich, dann wieder ruhig verweilend, tänzerisch leicht mit mächtigem Schlussakzent – „Castrum Alemorum“ zog die Zuhörer in seinen Bann. Auch das zweite Stück, „Faces Of Proudness“, Gesichter des Stolzes, wird die Spielgemeinschaft am Kantonalen Musikfest in Laufenburg zur Wertung präsentieren und zeigte sich bereits beim Konzert in Hohentengen bestens vorbereitet.

Lang anhaltenden Beifall gab es für die Darbietungen der Spielgemeinschaft MV Hohentengen – MG Kaiserstuhl unter der Leitung von Manuel Wagner in der voll besetzten Pfarrkirche St. Maria Hohentengen.
Lang anhaltenden Beifall gab es für die Darbietungen der Spielgemeinschaft MV Hohentengen – MG Kaiserstuhl unter der Leitung von Manuel Wagner in der voll besetzten Pfarrkirche St. Maria Hohentengen. | Bild: Sabine Gems-Thoma

Wer das Familienkonzert miterlebt hat, wird sich gerne an die Filmmelodien aus „Moana“ erinnern. Einen überaus schönen Schlussakzent setzte das Orchester mit Leonard Cohens Hit „Hallelujah“, der im Kirchenrund noch einmal besonders berührte. Die Zuhörer waren so bewegt, dass sie erst nach kurzer Stille mit lang anhaltendem Beifall für einen gelungenen Konzertabend dankten. Die Kollekte wird einem wohltätigen Zweck zugeführt.