Nach erfolgreicher Fasnachtssaison haben die Mitglieder der Narrenzunft Bohnenviertel Hohentengen jetzt eine Großveranstaltung fest im Blick: 2020 richten sie am 8. und 9. Februar in Hohentengen das 40. Kleggaunarrentreffen aus und erwarten zum großen Umzug an die 60 teilnehmenden Gruppen.

Kurz und knapp ließ Zunftmeisterin Sibylle Sträsler die vergangene Fasnachtssaison Revue passieren. So sorgten die Narrenzünftler nicht nur im Dorf mit den Büttenabenden, am Schmutzige Dunschtig und dem Fasnachtsumzug für ausgelassene Stimmung und Erhalt der Tradition, auch auswärts waren sie am Umzug in Albbruck und den Narrentreffen in Lauchringen und Aichen dabei.

Nächster Termin ist ihr Sommerfest im Schwimmbad Hohentengen am 1. Juni, an dem das Urteil des Narrengerichts vollstreckt wird. Erfreulich: 143 Mitglieder hat die Narrenzunft mit ihren vier Cliquen aktuell und 46 Kinder machen mit.

Neue Tanzmädels gesucht

Von vielen geselligen Anlässen berichtete Tobias Burkhard-Wehrle von den Erzgräbern, die jedes Jahr beim Nikolauseinzug mitwirken. Kein Mangel an Nachwuchs gibt es bei den Hexen, die sich über eine gute Resonanz bei Hexenverbrennung und Kehrausball freuten, so Jörg Burmeister. Die Gelbjackenhansele übernahmen unter anderem die Bewirtung beim Moko-Fest der Gemeinde und wie die Hexen an den Theaterabenden des Kunststoff-Ensembles, so Alexander Pfähler.

Neue Tanzmädels möchte die Garde gewinnen, da drei Aktive aufhören, berichtete Jessica Heizmann. Für das große Narrentreffen am 8. und 9. Februar 2020 ist die Narrenzunft schon mitten in den Vorbereitungen.

Vorbereitungen laufen gut

„Der Ablauf ist unter Dach und Fach. Wir liegen gut in der Zeit“, informierte Vorsitzende Sibylle Sträsler. Samstagabend findet ein Narrengottesdienst statt, anschließend sind ein kleiner Nachtumzug und der Hexensprung der Tiengener Schlosshexen geplant, danach Partymeile vom Rathausplatz über die Kirchstraße bis zum Hallenparkplatz.

Nach dem Zunftmeisterempfang am Sonntag startet mittags der große Umzug. Die Einladungen an die Vereine sind verschickt, erste Rückmeldungen liegen vor. „An Umzugsteilnehmern mangelt es nicht. Wir werden die Anzahl auf maximal 55 bis 60 Gruppen begrenzen“, so die Narrenchefin.

Bürgermeister Martin Benz sicherte Unterstützung bei der Bewältigung des Großereignisses zu und wünschte allen eine gute Kameradschaft und Zusammenarbeit bei dieser Großveranstaltung.