Traumwetter für die Olympioniken: Acht Teams gingen am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein an den Start, um sich bei der Dorfolympiade im Rahmen des Sport&Fest-Wochenendes des SC Hohentengen zu messen. Vielseitigkeit war gefragt bei den zehn kurzweiligen und eher ungewöhnlichen Disziplinen, und natürlich standen Spaß und Gaudi im Mittelpunkt. Sieger wurden die Erzgräber.

Acht Teams treten gegeneinander an

Zum dritten Mal hatte der SC Hohentengen zur Dorfolympiade eingeladen und es wurde mit zehn tollen Spielideen wieder eine rundum gelungene Sache. Da galt es, Länder nicht nur zu erraten, sondern auch blitzschnell das passende Hemd anzuziehen und deren Flagge liegend darzustellen.

Mit Schwung kraftvoll aufsitzen, bis der Ballon platzt. Da brauchte es schon mehrere Anläufe. Hier im Bild die Notenquäler vom Musikverein Hohentengen. Bilder: Sabine Gems-Thoma
Mit Schwung kraftvoll aufsitzen, bis der Ballon platzt. Da brauchte es schon mehrere Anläufe. Hier im Bild die Notenquäler vom Musikverein Hohentengen. Bilder: Sabine Gems-Thoma

Gar nicht so locker aus dem Handgelenk war der Frisbee-Parcours über die beiden Sportplätze zu bewältigen oder Ballons auf dem Schoss der Mitspieler durch kräftiges Aufhocken zum Platzen zu bringen.

Während ein Teammitglied eine bekannte Melodie gurgelnd vorstellte (hier im Bild Dominik Boller vom Musikverein mit Stadionsprecherin Anne Thoma vom Organisationsteam) mussten alle anderen den Titel um die Wette erraten. Bild: Sabine Gems-Thoma
Während ein Teammitglied eine bekannte Melodie gurgelnd vorstellte (hier im Bild Dominik Boller vom Musikverein mit Stadionsprecherin Anne Thoma vom Organisationsteam) mussten alle anderen den Titel um die Wette erraten. Bild: Sabine Gems-Thoma

Geschicklichkeit war beim Transport von Flaschen, nur an einem Faden vom Bauchgürtel hängend, Köpfchen bei den Quizfragen aus Sport, Musik, Literatur und Geografie, gefragt. Eine gute Stimme und ein gutes Gehör erforderte das Raten gegurgelter Melodien, Teamleistung das Einfädeln durch Hemd und Hose und der gemeinsame Sprint.

Wassertransport mitels Schwamm: Nicht nur um die Slalomstangen war dabei Schnelligkeit gefragt. Bild: Sabine Gems-Thoma
Wassertransport mitels Schwamm: Nicht nur um die Slalomstangen war dabei Schnelligkeit gefragt. Bild: Sabine Gems-Thoma

Viel Wasser war beim Schwammlauf über Hindernisse im Spiel, ein Riesengaudi die Versuche aufgehängte Wasserballons mit einer Hutspitze anzustechen oder nach zehn schnellen Drehungen, um sich selbst noch einen Zielschuss hinzulegen.

Wie viel Wasser war noch übrig nach der Bewältigung des Schwammparcours? Das Ergebnis der Messung wurde gespannt mitverfolgt. Bild: Sabine Gems-Thoma
Wie viel Wasser war noch übrig nach der Bewältigung des Schwammparcours? Das Ergebnis der Messung wurde gespannt mitverfolgt. Bild: Sabine Gems-Thoma

Alle wurden immer wieder angefeuert, jedem der Etappensieg gegönnt und Sportler und Zuschauer hatten ihren Spaß. Den Gesamtsieg sicherten sich die Erzgräber. Zweiter wurde das Jugendteam „Fliegende Fetzen“, Dritter die Hansele gefolgt von den Muskeltieren (Familie Wagner/Günther), den Notenquälern vom Musikverein Hohentengen, den Planlosen (Architekturbüro Schanz), den Kraftförstern (Stammtisch Herdern) und der Gruppe Frauenpower. Jeder konnte einen Preis mit heimnehmen.

Rechts, links, vor, zurück. von den Mitspielern dirigiert galt es einen Wasserballon über sich zu treffen. Bild: Sabine Gems-Thoma
Rechts, links, vor, zurück. von den Mitspielern dirigiert galt es einen Wasserballon über sich zu treffen. Bild: Sabine Gems-Thoma

Einen Sonderapplaus gab es für das Organisationsteam aus dem Vorstand mit Anne Thoma, Samira Schönstedt, Martin Burkhard, Mike Stark, Martin Meierhofer, Fabian Stärk und ihre Helfer, die alles bestens vorbereitet hatten.