Pfarrer Ivan Hoyanic ist seit 20 Jahren Seelsorger in den Kirchengemeinden St. Michael Höchenschwand und St. Fridolin Häusern. Zwei Überraschungen gab es für ihn deshalb in den vergangenen Tagen: Am Ende des Wallfahrtsgottesdienstes zu Ehren der „Schmerzensmutter Maria von Höchenschwand“ am Freitag wurde er für seinen langjährigen Einsatz geehrt. Auch das Gemeindeteam Häusern ehrte den Seelsorger.

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Die Wallfahrtsgottesdienste in Höchenschwand hatte Pfarrer Ivan Hoyanic im Jahr 2001 ins Leben gerufen. Die kirchliche Feier wurde von einer Schola des Kirchenchors unter der Leitung von Gisela Satzer musikalisch umrahmt. An der Orgel spielte Franziska Rogg.

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Pfarrgemeinderat Siegfried Vogelbacher würdigte die Leistungen des Pfarrers. Es sei in der heutigen Zeit schon etwas Besonderes, wenn ein Geistlicher 20 Jahre in einer Gemeinde tätig sein kann. Ivan Hoyanic habe Spuren hinterlassen: Vogelbacher erinnerte unter anderem an die Renovierung der Kapelle St. Anna in Tiefenhäusern und den Einsatz des Pfarrers für den Neubau des Gemeindezentrums.

Lob und Dank

Neben seinen Aufgaben als Seelsorger in den Pfarreien Höchenschwand und Häusern habe er auch regelmäßig Gottesdienstes in der St. Annakapelle in Tiefenhäusern und in der Josefkapelle in Strittberg gefeiert, lobte Pfarrgemeinderat Siegfried Vogelbacher. Der Pfarrgemeinderat ging auch auf den Aufbau der großen Ministrantenfamilie in Höchenschwand und Häusern ein. Pfarrer Ivan Hoyanic sei ein Förderer der Jugend. „Heute können Sie sehen, was aus den ehemaligen Ministranten geworden ist“, sagte Vogelbacher zum Pfarrer gewandt – auch der ehemalige Mesners Patrick Schachner nahm im Kreis der Ministranten an der Ehrung teil.

Pläne für eine Feier

Ein Paar Wanderschuhe erhielt Pfarrer Hoyanic unter anderem als Geschenk. Der Geistliche ist unter anderem seit Jahren als Wallfahrer auf dem Camino (Jakobsweg) unterwegs. Eine größere Feier war angesichts der Coronavirus-Krise nicht möglich. Vielleicht bestehe ja die Möglichkeit zu einer nachträglichen Feier am Fastnachtssonntag, sagte Hoyanic – sein erster Tag in Höchenschwand fiel damals auf den „Schmutzigen Dunschtig“, erinnerte er.