Ein fußballerisches Glanzlicht ist das zum neunten Mal angebotene Füchslecamp des SC Freiburg auf dem Rasenplatz im Natur-sportzentrum wieder einmal gewesen. Mit einem durch Corona notwendig gewordenen abgeänderten Programm zeigten die acht Jugendtrainer des SC Freiburg den 60 Kindern der Jahrgänge 2007 bis 2012 zeitgemäße Trainingsmethoden und jede Menge Tricks und Finten.

Das Füchslecamp ist der Unterabteilung des SC Gesellschaftliches Engagement – mehr als Fußball angegliedert. 50 Trainer, überwiegend Sportstudenten, sind für den SC jedes Jahr unterwegs, um den Kindern im Einzugsbereich des SC Freiburg den Spaß am Fußballspielen, aber auch die Werte des SC Freiburg zu vermitteln.

Viel sportlichen Ehrgeiz zeigten die jungen Fußballer beim Torschuss auf dem Rasenplatz im Natursportzentrum.
Viel sportlichen Ehrgeiz zeigten die jungen Fußballer beim Torschuss auf dem Rasenplatz im Natursportzentrum. | Bild: Stefan Pichler

„Wir mussten in diesem Jahr das Pro-gramm wegen Corona etwas abändern, sind aber sehr froh, dass die Camps durchgeführt werden können“, sagte die Leiterin des Camps, Jana Kiefer. So wurde darauf geachtet, dass sich die Trainingsgruppen der verschiedene Altersstufen nicht vermischen. An allen Tagen begann deshalb das Training für die zwei Gruppen der Jahrgänge 2007 bereits um 9 Uhr, die zwei Gruppen der mittleren Jahrgänge kamen 20 Minuten später auf den Rasenplatz und die zwei Trainingsgruppen der Jahrgänge 2012 kamen erst um 09.40 Uhr ins Natursportzentrum.

Auch der Ablauf des Camps wurde modifiziert. „Wir begannen an allen drei Tagen immer mit einem Teamtraining am Morgen“, berichtet Jana Kiefer. An den einzelnen Stationen wurden der Torschuss, das Passspiel, aber auch die Koordination der Bewegungen geübt.

Die Prüfungen für das „Füchsleabzeichen“ am Nachmittag des ersten Tages wurden nicht mit allen 60 Kindern, sondern mit den 20 Kindern der jeweiligen Altersstufen abgenommen, damit sich die Gruppen nicht vermischen. Die Prüfungsinhalte waren, wie gewohnt, das Zeigen verschiedener Spiel- und Übungsformen wie Torschuss, das Spiel eins gegen eins und das beliebte SC-Quiz. Entsprechend der erreichten Punktzahl gab es am Schluss das Abzeichen in Bronze, Silber oder Gold. Am zweiten Tag wurde die Mini-WM ausgespielt. Normalerweise beteiligten sich früher an diesem Turnier alle 60 Kinder. In diesem Jahr wurden die Spiele mit nur 20 Kindern innerhalb der jeweiligen Partnergruppen ausgetragen.

Auch in den Pausen wurde auf den Abstand geachtet.
Auch in den Pausen wurde auf den Abstand geachtet. | Bild: Stefan Pichler

Die größte Änderung gab es aber am dritten Tag, denn der abschließende Familiennachmittag musste abgesagt werden. „Dafür haben wir das im letzten Jahr neu in das Programm aufgenommene, aus dem spanischen Fußball kommende Funino-Turnier durchgeführt, das auf vier kleine Tore gespielt wird“, sagte Jana Kiefer.

Die Campleiterin zog ein positives Fazit der drei Tage in Höchenschwand. „Es war unser zweites Camp unter Corona-Bedingungen. Wir konnten hier Erfahrungen aus dem ersten Camp einbringen und die vorher schriftlich festgelegten Abläufe, wie beispielsweise das Trennen der Gruppen, besser umsetzen. Die Kinder hatten, trotz dem abgeänderten Programm, sehr viel Spaß“, sagte Jana Kiefer, die auch die Bedingungen in Höchenschwand, vom gut gepflegten Rasenplatz bis zur Unterstützung durch den SV Höchenschwand, lobend erwähnte. Unterstützt wurde sie von den Trainern Bernie Behringer, Julian Scholpp, Friedi Kneser, Simeon Hoffmann, Alexander Gert, Philipp Erdmann und Luisa Klausmann.