Die Kosten für das warme Mittagessen in der Kinderkrippe und im Kindergarten werden am 1. Januar deutlich steigen, hieß es in der Gemeinderatssitzung. Das Unternehmen, das bislang schon das Essen für die Kindergartenkinder lieferte, hat jetzt auch den Auftrag für die Kinderkrippe erhalten. Bis zum Beginn der Pandemie sei das Essen in der Kinderkrippe durch eigene Köchinnen zubereitet und im Kindergarten durch die Firma Apetito angeliefert worden, sagte sagte Bürgermeister Sebastian Stiegeler. Die tiefgefrorene Kost sei täglich von den Mitarbeitern im Kindergarten erwärmt und ausgeteilt worden.

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Zwischenzeitlich hätten aber die Köchinnen gekündigt. Im Sommer sei deshalb in Zusammenarbeit mit der Leitung der Kindertagesstätte und dem Elternbeirat eine Ausschreibung über die Lieferung der Mittagskost ausgearbeitet und veranlasst worden. Die Anfragen bei der örtlichen und überörtlichen Gastronomie und den Klinikbetrieben seien erfolglos geblieben.

Das kostet das Essen künftig

Das Unternehmen Apetito wird deshalb ab dem 1. Januar die gesamte Verpflegung liefern. Durch die dadurch deutlich gestiegenen Kosten müsse die Verwaltung eine Anpassung der Gebühren vornehmen. Gemeinderechner Michael Herr erläuterte die Kalkulation. Bei einer Bezugsdauer von einem Jahr steige der Monatsbeitrag in der Kinderkrippe von 25 Euro auf 50 Euro (2,55 Euro pro Essen) und im Kindergarten von 40 Euro auf 65 Euro (3,32 Euro pro Essen). Bei der Berechnung sei man von 40 Essen pro Tag ausgegangen.

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Die Subvention der Gemeinde Höchenschwand liege in der Krippe bei 2,79 Euro pro Mahlzeit (rund 9850 Euro pro Jahr) und im Kindergarten bei 2,03 Euro (rund 12.000 Euro pro Jahr). „Wir rechnen aber damit, dass zukünftig mehr als 40 Kinder an der Verpflegung teilnehmen werden. Dadurch könnten die Kosten sinken“, sagte Sebastian Stiegeler. Der Gemeinderat stimmte den Gebührensätzen einstimmig zu.