Positiv bewertet Bürgermeister Sebastian Stiegeler die rege Bautätigkeit im „Dorf am Himmel“. So konnte er in der jüngsten Sitzung über insgesamt vier Bauanträge berichten. Ein Paar plant den Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage im Neubaugebiet in Attlisberg. „Mit diesem Bauvorhaben sind alle Bauplätze in diesem Baugebiet vergeben“, sagte dazu das Gemeindeoberhaupt. Die Firma „Maison-Net UG“ plant den Neubau von zwei Doppelhaushälften mit Carport und ein weiterer Bürger beantragte den Anbau an eine bestehende Garage auf seinem Grundstück in Frohnschwand. Alle Vorhaben entsprechen den Bestimmungen des jeweiligen Bebauungsplanes und wurden deshalb sowohl von der Gemeinde als auch vom Gemeinderat zustimmend bewertet. Bereits am 15. Juni wurde vom Gemeinderat in der sitzungsfreien Zeit im Wege des Eilbeschlusses der Bauantrag auf Erweiterung seines Wohnhauses in Heppenschwand befürwortet.

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Zurzeit verlegt der Energiedienst in Strittberg Stromkabel im Tiefbau. Sebastian Stiegeler berichtete in der Sitzung, dass die Gemeinde auch die Anschlusskabel für die Straßenbeleuchtung dort mit verlege und sich deshalb mit geschätzt 5000 bis 8000 an den Kosten beteilige. Ferner berichtete er, dass durch den Energiedienst im Zuge der Straßenbaumaßnahmen beim „Hotel Alpenblick“ und der „Panoramastraße“ eine 20 KV-Leitung in die Erde verlegt werde. Damit für diese Arbeiten nicht die neu geteerte Straße vor dem Hotel wieder aufgerissen werden müsse, habe der Eigentümer des Hotels, Ferdinand Thoma, zugestimmt, dass die Leitung im Gehweg vor dem Hotel verlegt werde. Die Gemeinde werde sich deshalb an den Kosten mit 6000 beteiligen. Die Tennishalle bleibt bis zum Beginn der Wintersaison geschlossen.

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Sebastian Stiegeler informierte, dass im Sommer und Herbst keine Buchungen für die Benutzung der Spielplätze angenommen werden. Positiv bewertete der Bürgermeister, dass durch die aktuell geltenden Lockerungen in der Corona-Pandemie das Vereinsleben in Höchenschwand langsam wieder anlaufe. Damit die Abstandsregelungen eingehalten werden können, dürfe die Trachtenkapelle Höchenschwand für ihre Proben den Kursaal benützen. Die Musiker der Trachtenkapelle Amrigschwand und der Jugendkapelle nutzen für ihre Proben die Attlisbergerhalle. Damit die Hygieneauflagen eingehalten werden, habe die Gemeinde sowohl im Kursaal als auch in der Halle Attlisberg einen Desinfektionsspender aufgestellt. Der Sportverein trainiert seit dem 1. Juli wieder in Gruppen bis zu 20 Sportler, auch die Umkleidekabinen und Duschen können eingeschränkt unter Beachtung der Abstandsregelungen genutzt werden.

Ärger wegen Hundekot-Tüten

Von einem Bürger wurde bemängelt, dass durch die Hundehalter in Strittberg Tüten mit Hundekot in der freien Landschaft, teilweise sogar in den Gemüsegärten der Bürger, entsorgt werden. Auch würden die Tiere innerhalb der Ortschaft nicht angeleint. Er regte ein Schreiben an die Hundehalter an, in dem sie auf ihre Pflichten hingewiesen werden. Dieses Thema sei ein Dauerbrenner. Die Gemeinde werde Überlegungen zur Lösung des Problems anstellen, sagte dazu Stiegeler.