An Weihnachten hat es in Höchenschwand eine Premiere gegeben: Erstmals wurde im Dorfzentrum ein „Weihnachtskrippenweg“ angelegt. An acht Stationen wird die Geschichte des Esels Elias erzählt, der sich auf die Suche nach Maria und dem Jesuskind macht. Vorlage für die Geschichte ist das Buch „Elias auf dem Weg nach Bethlehem“ vom Katia Simon. Zielgruppe für die kleine Wanderung sind Familien mit Kindern.

Die Idee

„Ich hatte die Idee, dass es doch schön wäre, den Kindern über einen Krippenweg die Weihnachtsgeschichte näher zu bringen“, sagte Sabrina Schäuble aus Höchenschwand. Unterstützt wurde sie bei diesem Vorhaben von Carmen Schäuble, Lene Zimmermann, Nicole Vogelbacher und Sandra Kaiser. Etwa vier Wochen vor Weihnachten begannen die Vorbereitungen. Die Frauen schrieben kindgerechte Texte für die acht Stationen. Für die vier Hauptstationen malten sie große Bilder und bastelten Tiere.

Mehr Schafe als Stationen

Auch die Erst- und Zweitklässler sowie die Kinder der Kindertagesstätte wurden in das Projekt mit eingebunden. Sie erhielten vorbereitetes Material, um zu Hause Schafe herzustellen, die nun an den Stationen des Weihnachtskrippenwegs zu sehen sind. Weil mehr Schafe gefertigt wurden, als für den Krippenweg benötigt wurden, konnten darüber hinaus auch Schaufenster im Dorf dekoriert werden. „Die Kinder können nun auch diese Schafe suchen“, sagte Sabrina Schäuble.

An der Grundschule endet der Weihnachtskrippenweg. Hier findet der Besucher Maria und Josef und das Jesuskind als geschnitzte Holzfiguren des Künstlers Simon Stiegeler aus Grafenhausen.
An der Grundschule endet der Weihnachtskrippenweg. Hier findet der Besucher Maria und Josef und das Jesuskind als geschnitzte Holzfiguren des Künstlers Simon Stiegeler aus Grafenhausen. | Bild: Stefan Pichler

Der Krippenweg beginnt bei der Kindertagesstätte und endet bei der Schule. Wegweiser führen die Besucher von Station zu Station. Überall ist zu lesen, was der Esel Elias jeweils gerade erlebt. Bei der Schule findet Elias dann endlich Maria und Josef und das Jesuskind. Der Holzschnitzer Simon Stiegeler hatte die drei großen Figuren als Leihgabe zur Verfügung gestellt. Der Weihnachtskrippenweg ist noch bis Dreikönig zu sehen.